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воскресенье, 31 мая 2020 г.

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu.

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace



Interior designer and stylist Annabell Kutucu has unveiled a brutalist creative hub in Berlin’s new community space Marina Marina. The project is intended as a home for talented and intelligent entrepreneurs, and a place for thought leaders, rule breakers and innovators to gather.

Marina Marina repositions 1950s architecture on the waterfront, within which Kutucu’s hub blends reductionist, brutalist design with wabi-sabi inspired aesthetic, referring to the Japanese art of seeing beauty in imperfection.



Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace

Brutalist Silence: Creative Hub in Berlin by Annabell Kutucu | Yellowtrace



Known for incorporating vintage pieces to create an inspiring environment, Kutucu styles carefully sourced antiques throughout, balancing the roughness of the architecture and creating an inspired environment.

Custom elements designed by Kutucu include recessed dark timber shelving, dark kitchen cabinetry and timber sliding doors, bringing warmth and texture to the dominant concrete surrounds. Leather furniture and rough hewn textiles further soften the overall design. 

среда, 19 февраля 2020 г.

Diskussion über Vorsitz: Wadephul fordert rasche Klarheit über CDU-Personalfahrplan

Unionsfraktionsvize Johann Wadephul hat rasche Klarheit über den weiteren Fahrplan in der Diskussion über den CDU-Vorsitz und die Unions-Kanzlerkandidatur verlangt.

Eine Woche nach der Rückzugsankündigung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer «gibt es weder Klarheit über den Zeitplan und das Verfahren für den Bundesvorsitz, aber zahlreiche mögliche oder tatsächliche Kandidaten aus NRW», sagte Wadephul, der auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand ist. «Das versteht an der Basis niemand mehr. So kann es nicht weiter gehen.»

Kramp-Karrenbauer will heute in Einzelgesprächen mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn über das weitere Vorgehen bei der Neubesetzung von Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur sprechen. Beide haben sich noch nicht öffentlich geäußert, ob sie sich um eines der Ämter bewerben wollen. Voraussichtlich wird es am Mittwoch auch ein Gespräch Kramp-Karrenbauers mit Norbert Röttgen geben. Der Außenpolitiker und Ex-Bundesumweltminister hatte am Dienstag seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt — als erster offizieller Bewerber.

Am Dienstag hatte die scheidende CDU-Vorsitzende zudem mehr als eine Stunde mit Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz über die anstehenden Entscheidungen gesprochen. Inhalte des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt. Aus dem Merz-Umfeld hatte es vergangene Woche geheißen, dieser sei zu einer Vorsitz-Kandidatur entschlossen.

Wadephul sagte der dpa, CSU-Chef Markus Söder habe «einen machbaren Weg aufgezeigt: Bundesvorsitz bis zum Sommer, Kanzlerkandidat um die Jahreswende klären». «Das CDU-Präsidium muss das jetzt ordnen, sonst droht uns der Weg der SPD.» Kramp-Karrenbauer will die Parteispitze am kommenden Montag über den Stand ihrer Gespräche zu den Personalfragen unterrichten. In der CDU war zuletzt auch eine Teamlösung diskutiert worden.

Angesprochen auf eine solche Lösung hatte Röttgen in Berlin gesagt: «Alle sind immer für Team, ich auch — wie sollte man auch dagegen sein.» Er habe aber den Verdacht, dass in diesem Falle das Team dazu dienen solle, die Interessen Einzelner unter einen Hut zu bringen.

In den ARD-«tagesthemen» sagte Röttgen, die CDU könne gar nicht anders als mit einem Team geführt werden. «Nur wir haben zur Zeit glaube ich eine etwas spezielle Verwendung des Begriffes Teamlösung. Das ist das andere Wort für Hinterzimmer-Lösung ohne Wettbewerb. Und zu glauben, dass man im Hinterzimmer und ohne Wettbewerb Erneuerung erreichen kann, das halte ich für eine Illusion.»

Röttgen kommt wie Laschet, Merz und Spahn aus Nordrhein-Westfalen. Die dortige Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) äußerte sich zurückhaltend zur Kandidatur Röttgens. Dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch) sagte sie: «Ich schätze ihn aus unserer früheren Zusammenarbeit, aber eine gute Aufstellung im Team halte ich zur Zeit einfach für den besseren Weg für die CDU.» Heinen-Esser hatte einst unter Röttgen als Staatssekretärin im Bundesumweltministerium gearbeitet. Sie war auch Mitglied in Röttgens Schattenkabinett für die NRW-Wahl 2012.

Mit Blick auf die Team-Diskussion drang der Vorsitzende der konservativen Werteunion, Alexander Mitsch, derweil auf eine klare Führungsfigur. «In jedes Team gehört ein Teamcaptain», sagte Mitsch der dpa. Die CDU müsse wieder handlungsfähig werden. «Das funktioniert nur dann, wenn einer als Teamcaptain den Takt vorgibt und die Richtung bestimmt.» Er warnte vor einem Kompetenzgerangel.

Die Werte-Union sieht sich als Vertretung der konservativen Strömung in der Union, ist aber keine offizielle Parteigliederung. Nach Angaben Mitschs hat sie mehr als 4000 Mitglieder.

вторник, 18 февраля 2020 г.

Härtere Strafen: Gesetz gegen Hass im Netz und Angriffe auf Ehrenamtler

Der Aufschrei war groß, als Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) im Dezember ihr Gesetz gegen Hass im Netz vorlegte. Vor allem die Internetgemeinde fürchtete die Weitergabe von Passwörtern, die Digitalwirtschaft kritisierte einen «großen Lauschangriff».

Am Mittwoch soll das Gesetz von der Bundesregierung beschlossen werden, allerdings mit einigen Nachbesserungen. Die beinhalten auch besseren Schutz für bedrohte Lokalpolitiker, Ehrenamtler oder Journalisten: Sie sollen künftig einfacher verhindern können, dass Unbekannte ihre Adresse rausfinden.

Lambrecht versprach am Dienstag: «Wer im Netz hetzt und droht, wird künftig härter und effektiver verfolgt.» Oft beginne Extremismus im Internet, wo menschenverachtende Volksverhetzungen und Bedrohung die Hemmschwellen sinken ließen. «Der Hass trifft Menschen mit Migrationsgeschichte, Flüchtlinge und besonders häufig Frauen. Und der Hass trifft unsere Demokratie mitten ins Herz: Für viele, die sich für ein menschliches und demokratisches Deutschland einsetzen, sind Drohungen Alltag geworden», sagte Lambrecht. Künftig sollten solche Straftaten häufiger als bisher vor Gericht landen.

Die Details zum Gesetz:

MELDEPFLICHT FÜR HASS IM NETZ: Die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter sollen bestimmte Posts künftig sofort dem Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen. Das umfasst etwa Neonazi-Propaganda, die Vorbereitung einer Terrortat, Volksverhetzung, Gewaltdarstellungen, aber auch die Billigung von Straftaten, Mord- und Vergewaltigungsdrohungen und die Verbreitung von Aufnahmen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs.

Derzeit müssen die Anbieter solche Inhalte nur löschen. Eine neue Stelle beim BKA soll die Inhalte und die IP-Adressen künftig sammeln. Plattformen, die ihren Pflichten nicht nachkommen, müssen mit Bußgeldern von bis zu 50 Millionen Euro rechnen. Nicht von der Meldepflicht erfasst sind Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdung — hier soll der Betroffene weiter selbst entscheiden können, ob er handeln will.

PASSWÖRTER: Ursprünglich wollte Lambrecht im sogenannten Telemediengesetz den Behörden recht pauschal auch die Abfrage von Passwörtern ermöglichen. Nach heftiger Kritik schränkte sie die Regelung stark ein: Die jeweils zuständige Behörde soll Passwörter nur noch bei besonders schweren Straftaten wie Terrorismus und Tötungsdelikten und nur nach einem Richterbeschluss verlangen dürfen. Sind die Passwörter bei den Anbietern verschlüsselt gespeichert, werden sie auch genauso übermittelt. «Eine Verschlüsselung der Daten
bleibt unberührt», heißt es in dem Entwurf.

HÄRTERE STRAFEN BEI BEDROHUNGEN: Wer anderen Körperverletzung und sexuelle Übergriffe androht oder ankündigt, etwa das Auto des anderen anzuzünden, begeht nach dem Gesetzentwurf künftig eine Straftat — wie bisher nur bei Morddrohungen. Für solche Äußerungen im Internet soll es Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geben, bei Mord- oder Vergewaltigungsdrohungen von bis zu drei Jahren. Beleidigungen im Netz sollen ebenfalls mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden.

MEHR SCHUTZ FÜR KOMMUNALPOLITIKER: Kommunalpolitiker werden unter den besonderen Schutz des Paragrafen 188 des Strafgesetzbuches gestellt. Der schützt bisher eine «im politischen Leben des Volkes stehende Person» vor übler Nachrede und Verleumdung. Angewendet wurde er bislang vor allem bei Bundes- und Landespolitikern.

AUSKUNFTSSPERREN: Politiker, Ehrenamtler oder Journalisten sollen leichter eine Auskunftssperre für ihre Daten im Melderegister erwirken können. Derzeit kann jeder den vollen Namen und die Anschrift anderer bei den Behörden erfragen. Wenn es ein «berechtigtes Interesse» gibt, sind auch weitere Auskünfte unter anderem zum Familienstand, Anschrift des Partners oder Staatsangehörigkeiten möglich.

Auskunftssperren kann man zwar heute schon beantragen, aber nur in besonderen Fällen. Im Bundesmeldegesetz ist die Sperrung vorgesehen, falls es Grund zur Annahme gibt, «dass der betroffenen oder einer anderen Person durch eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann». Die Hürden für eine zweijährige Sperre sollen nun sinken. Neben Gefahr für Leben oder Gesundheit soll nun auch «vor Bedrohungen, Beleidigungen sowie unbefugten Nachstellungen» geschützt werden. Ausdrücklich werden Personen genannt, die aufgrund ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit verstärkt Anfeindungen ausgesetzt sind.

ANTISEMITISCHE MOTIVE: Wenn es für eine Tat antisemitische Motive gibt, soll das künftig strafverschärfend wirken. Die Änderung ist eine Reaktion auf den Anschlag von Halle, aber auch auf den enormen Anstieg antisemitischer Straftaten. Seit 2013 nahmen diese laut Justizministerium um 40 Prozent zu.

Menschenrechte: Amnesty kritisiert brutales Vorgehen gegen Nahost-Proteste

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat das brutale Vorgehen zahlreicher Regierungen in Nahost und Nordafrika gegen friedliche Demonstrationen kritisiert.

Zahlreiche Länder der Region zeigten eine «kaltblütige Entschlossenheit», Proteste mit Gewalt zu zerschlagen, erklärte Amnesty bei der Veröffentlichung des Jahresberichts zu der Region. Dazu gehörten willkürliche Festnahmen Tausender sowie exzessive oder sogar tödliche Gewalt. Auch gegen die freie Meinungsäußerung griffen die Regierungen hart durch.

In mehreren Ländern der Region gehen seit Monaten vor allem jungen Menschen auf die Straße, um gegen korrupte Eliten und Misswirtschaft zu demonstrieren. So kommt es vor allem in Algerien, im Libanon und im Irak, aber auch im Iran regelmäßig zu teils großen Protesten. Immer wieder gehen Sicherheitskräfte mit Gewalt gegen Proteste vor.

In einem Ausdruck von Trotz und Entschlossenheit seien in Algerien, dem Iran, dem Irak und im Libanon Menschen auf die Straßen geströmt, um Menschenrechte, Würde, soziale Gerechtigkeit und ein Ende der Korruption einzufordern, sagte die Amnesty-Direktorin für die Region, Heba Morayef, in Beirut. Oft hätten sie ihr Leben riskiert.

Amnesty zufolge wurden allein im Irak 2019 mindestens 500 Menschen unter anderem durch den Einsatz von scharfer Munition und Gasgranaten getötet. In Algerien hätten die Behörden versucht, Proteste durch willkürliche Massenfestnahmen und strafrechtliche Verfolgung zu stoppen. Im Iran seien bei Protesten im November in nur vier Tagen mehr als 300 Menschen durch Sicherheitskräfte getötet und Tausende verletzt worden. Amnesty warf den Regierungen vor, auf die Forderungen der Proteste nur mit Scheinzugeständnissen einzugehen.

Journalisten, Blogger und Aktivisten, deren Beiträge in den sozialen Medien als regierungskritisch betrachtet würden, liefen Gefahr, festgenommen, verhört und strafrechtlich verfolgt zu werden, erklärte Amnesty weiter. So seien 136 Menschen allein deswegen festgenommen worden, weil sie in den sozialen Medien ihre Meinung geäußert hätten.

Boris Becker: Patchwork-Glück bei den Laureus Awards

"Toller Abend mit den Jungs-Männern !!!" (Original: "Great night with the Boys-Men !!!"), kommentiert Tennis-Legende Boris Becker (52) das neueste Foto auf seinem Instagram-Account. Darauf ist er Arm in Arm mit seinen beiden älteren Söhnen, Noah (26) und Elias Becker (20), bei den Laureus World Sports Awards am Montagabend in Berlin zu sehen.

Die drei Beckers haben sich für den sogenannten Sport-Oscar elegant und doch sehr stylisch herausgeputzt. Papa Becker erschien im dunkelbraunen Nadelstreifenanzug, Künstler und Musiker Noah im grauen Tweed-Dreiteiler, Student und Model Elias wählte einen blauen Nadelstreifenanzug.

Süße Familienbekenntnis

In den Storys von Boris Becker ist zudem noch eine süße Familienbekenntnis versteckt. Denn zu den Klängen von "We Are Family" von Sister Sledge postet der Ex-Sport-Profi unter anderem ein Foto von der She's-Mercedes-Show, die am Sonntagabend ebenfalls in Berlin stattfand. Darauf zu sehen: Boris und Elias Becker Arm in Arm mit Fitness-Expertin Barbara Becker (53).

Boris und Barbara Becker waren von 1993 bis 2001 verheiratet. Sie sind die Eltern von Noah und Elias Becker. Aus seiner Ehe (seit 2009, Trennung: 2018) mit Model Lilly Becker (43) stammt sein dritter Sohn, Amadeus (10), und aus seiner Beziehung mit dem Model Angela Ermakova ging Beckers Tochter Anna Ermakova (19) hervor.

понедельник, 17 февраля 2020 г.

Dackelparade: Alles für den Dackel: 50 Schlappohren spazierten mit ihren Menschen durch Berlin

Rund 50 Schlappohren spazierten mit ihren Besitzern bei einer Dackelparade am Sonntag durch den Berliner Bezirk Neukölln. Darunter der klassische braune Kurzhaardackel, Vierbeiner mit Rauhaar oder lang gewelltem Fell. "Das bunte "Durcheinander" habe viel Aufsehen erregt, sagte Judith Schmitt, 45, der Deutschen Presse-Agentur. Sie ist eine der Inhaberinnen der Neuköllner Bar Posh Teckel, die dieses Wochenende ganz dem Dackel widmete. Mit dabei waren auch die Initiatoren des Dackelmuseums aus dem niederbayerischen Passau.

Es gab "Dackelwein" im Angebot

Neben dem Dackelspaziergang standen eine Weinprobe sowie Frühschoppen auf dem Programm. Zu Besuch war auch ein Winzer aus Rheinhessen, der "Dackelwein" mitbrachte, einen dem Hund gewidmeten Wein. Es gab zudem Brezeln und Pommes frites in Dackelform. Die Betreiber des Passauer Dackelmuseums, Oliver Storz, 48, und Seppi Küblbeck, 55, präsentierten eine Miniatur-Schauvitrine. Diese hatten sie eigenen Angaben nach extra für den Anlass hergestellt. 200 Exponate seien in dem "wohl kleinsten Dackelmuseum der Welt" zu sehen, sagte Küblbeck.

Vor Jahrzehnten war der Dackel – als kleiner Jagd- und Familienhund, der zu den ältesten deutschen Hunderassen gehört – noch sehr viel populärer als heute. 1972 warb etwa Dackel Waldi als Maskottchen für die Olympischen Spiele in München. Zu prominenten Liebhabern der Hunderasse gehören neben Tom Gerhardt, alias Fernseh-Hausmeister Krause, und der Schauspielerin Ingrid Steeger besonders Dänemarks Königin Margrethe und Prinz Henrik. Als 1993 der damalige Hofhund "Zenobie" spurlos verschwand, bat die Königin um Hilfe, woraufhin mehrere hundert Landsleute tagelang mit Würstchen wedelnd in den Wäldern nach dem Tier suchten – leider vergebens, wie die "Süddeutsche Zeitung" damals berichtete.

Quellen: DPA,  "Süddeutsche Zeitung"

воскресенье, 16 февраля 2020 г.

Nachrichten aus Deutschland: Durch den Abfluss gekommen – Hausbewohner finden Schlange in der Dusche

Velbert: Schlange überrascht Hausbewohner

In Velbert im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen entdeckten Bewohner eines Hauses am Freitag einen tierischen Gast in ihrem Badezimmer. Wie die Feuerwehr mitteilt, schaute eine rund 30 Zentimeter lange Schlange aus dem Abfluss der Dusche hervor. Kräfte der losgeschickten Einheit Tierrettung stellen fest, dass es sich um eine ungefährliche einheimische Ringelnatter handelte. Ausgewachsene Exemplare können mehr als einen Meter Länge erreichen. Das Reptil ließ sich ohne Probleme einfangen und wurde in einem Wald wieder ausgesetzt. 

Quelle: Feuerwehr

Rheine: 200 Reisende müssen IC verlassen — Baum auf Oberleitung gestürzt

Wegen eines umgestürzten Baumes auf eine Oberleitung haben etwa 200 Reisende bei Rheine im Münsterland einen Intercity verlassen müssen. Die Fahrgäste in dem Zug von Berlin nach Amsterdam sollten am Sonntagnachmittag mit Bussen zu nahe gelegenen Bahnhöfen gebracht werden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Berlin. Die Strecke, auf der auch Fernverkehr von Koblenz nach Norddeich unterwegs ist, wurde gesperrt, der betroffene IC konnte nicht mehr weiterfahren. «Es wird noch etwas dauern, bis die Strecke wieder frei ist», sagte die Bahnsprecherin. IC- und EC-Züge sowie der Regionalverkehr wurden umgeleitet. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen.

Quelle: DPA

Lorch-Wollmerschied: Nach Orkantief «Sabine»: Waldarbeiter stirbt bei Aufräumarbeiten

Mehrere Tage nachdem Orkantief «Sabine» in Deutschland für Unwetter gesorgt hat, ist ein Waldarbeiter in Hessen bei Aufräumarbeiten tödlich verletzt worden. Dies sei bei Aufräumarbeiten im Wald bei Lorch-Wollmerschied passiert, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Jagdpächter fand den Mann demnach am Freitag in unwegsamem Gelände nahe eines Waldwegs. Ein Rettungshubschrauber flog den Waldarbeiter des Landesbetriebs Hessen Forst zu einem Unfallkrankenhaus, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Nähere Angaben zur Unfallursache machte die Polizei in Bad Schwalbach vorerst nicht. Sie verwies auf weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei und der zuständigen Behörde für Arbeitsschutz.

Meiningen: Erotischer Chat am Valentinstag endet in Erpressungsversuch

Ausgerechnet am Valentinstag ist ein junger Mann aus Südthüringen nach dem Besuch einer Dating-Plattform im Internet erpresst worden. Nach Polizeiangaben vom Sonntag zeichnete die von ihm kontaktierte Frau den erotischen Video-Chat unbemerkt auf und drohte dem Mann mit Veröffentlichung, falls er nicht Geld an sie überweise. Er überwies das Geld nicht und meldete sich stattdessen bei der Polizei in Meiningen. Weil die Frau kein Deutsch gesprochen hatte und das Geld auf ein Konto in Afrika überwiesen werden sollte, vermutet die Polizei sie und eventuelle Hintermänner im Ausland. «Ich bin mir sicher, dass es mehr Opfer dieser Masche gibt», sagte ein Polizeisprecher. «Aber die wenigsten werden da den Weg zur Polizei finden.»

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 15. Februar

Kreuztal: Vermeintliches Gasleck entpuppt sich als Fußgeruch

In Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein in NRW hat ein 27-Jähriger hintereinander für je einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Wie die Polizei berichtet, hatte zunächst ein Kunde einer Sparkasse die Beamten benachrichtigt, weil eine Person hinter einem Tresen im Schalterraum lag. Es stellte sich heraus, dass es sich um den eingangs erwähnten Mann handelte, der dort schlief. Die Polizisten weckten ihn und baten ihn, den Schalterraum zu verlassen. Im Bericht vermerkten sie einen unangehmen Geruch, der von den Füßen des Mannes ausging und den gesamten Schalterraum erfüllte. Kurze Zeit später wurde die Feuerwehr zu der Bank gerufen, ebenfalls von einem Kunden. Der hatte den Geruch ebenfalls wahrgenommen, jedoch ein Gasleck als Ursache vermutet. Nachdem das Missverständnis aufgkeklärt war, rückte die Feuerwehr wieder ab.

Quelle:Polizei

Weinheim: Schüler bei Chemie-Experiment schwer verletzt

Ein 14 Jahre alter Schüler ist am Samstag in Weinheim bei einem missglückten Chemie-Experiment schwer verletzt worden. Der Junge sei mit Verbrennungen an den Händen und im Gesicht mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden, teilte die Polizei mit. Auch eine Mutter und ihr Kind wurden zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Bei einer Vorführung im Rahmen eines Tages der offenen Tür in einem Hörsaal des Schulzentrums war es laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache gegen Mittag zu einer Verpuffung gekommen. 

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Neben anderen Helfern war auch ein Seelsorgeteam im Einsatz.

Quelle: DPA

Erlenbach: Käse-Lkw mit 20 Tonnen Ladung fängt Feuer

Ein Lastwagen mit 20 Tonnen Käse als Ladung ist auf der Autobahn 6 in Baden-Württemberg vollständig ausgebrannt. Nach Angaben der Polizei bemerkte der Fahrer am frühen Samstagmorgen bei Erlenbach im Landkreis Heilbronn, dass ein hinterer Reifen seines Fahrzeugs qualmte. Als er stoppte, habe der Reifen bereits gebrannt und das Feuer habe sich schnell auf den mit Käse beladenen Hänger ausgebreitet. 

Verletzt wurde niemand, es entstand ein Schaden von den Angaben zufolge etwa 100.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Mannheim wurde im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

Quelle: DPA

Speyer: Parfümgeruch überführt betrunkenen Autofahrer

Sein Parfümgeruch ist einem betrunkenen und vor der Polizei flüchtenden Autofahrer zum Verhängnis geworden. Der 26-Jährige aus Speyer war einer Streife in der Nacht auf Samstag aufgefallen, weil er zu schnell unterwegs war und während der Fahrt die Lichter ausschaltete, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten den Wagen eingeholt hatten, hatte der Mann sein Fahrzeug abgestellt und war zu Fuß geflüchtet. Eine Parfümwolke, die auch im Innenraum des abgestellten Fluchtwagens waberte, führte die Beamten schließlich hinter eine nahe Hecke, wo sich der 26-Jährige versteckte. 

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Mann muss den Angaben zufolge nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer rechnen.

Quelle: DPA

Offenburg: Unfall mit Reisebus — Drei Verletzte 

Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind auf der Autobahn 5 nahe Offenburg drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stießen in der Nacht zum Samstag zunächst zwei Autos zusammen, von denen dann eins unbeleuchtet auf der linken Spur stehen blieb. Der Fahrer des nachfolgenden Reisebusses bremste ab und wollte das unbeleuchtete Auto absichern. Das erkannte ein Autofahrer zu spät und krachte mit seinem Wagen in den Bus. Drei Autoinsassen wurden bei dem Unfall verletzt. In dem Reisebus wurde niemand verletzt. Die A5 war in Richtung Basel längere Zeit gesperrt.

Quelle: DPA

Berlin: Tödlicher Unfall mit Polizeiauto — Fußgänger stirbt

Bei einem Unfall mit einem Polizeiauto ist in Berlin-Marzahn ein Fußgänger getötet worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Funkwagen mit Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz nach einem bewaffneten Überfall, als der Fußgänger auf die Allee der Kosmonauten lief und von dem Fahrzeug erfasst wurde. Der schwer verletzte Fußgänger starb am späten Freitagabend in einem Krankenhaus.

Quelle: DPA

Dillingen: Mann mit zwei Hunden blockiert Straße – Polizei schießt mit Taser auf Tier

Ein Mann mit zwei Hunden hat mitten auf einer Straße in Dillingen im Saarland zunächst einen Verkehrsstau und dann einen Polizeieinsatz ausgelöst. Als die Beamten eintrafen, hatte sich hinter dem 27-Jährigen schon ein langer Stau gebildet, wie die Polizei weiter mitteilte. Statt die Straße zu verlassen, kündigte der Hundebesitzer an, auf die Autobahn zu gehen. Die Polizisten überwältigten den Mann, der sich heftig wehrte. Einer seiner Hunde rannte auf die Polizisten zu, die einen Taser gegen das aggressive Tier einsetzten. Der Hund lief weg und sprang in ein parkendes Auto, wo er eingesperrt wurde. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht, seine Hunde ins Tierheim.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Hamburg von Freitag, 14. Februar

Lüneburg/Nordhausen: DHL-Transporter für Umzug geklaut

Vier junge Männer im Alter zwischen 15 und 21 Jahren haben einen DHL-Transporter inklusive Pakete geklaut, um den Umzug des Ältesten vom thüringischen Nordhausen nach Hamburg zu stemmen. Wie die Polizei berichtet, wurde das Quartett in der Nacht zum Mittwoch in der Wohnung des 21-Jährigen festgenommen, als sie das Fahrzeug beluden. Der Transporter stand noch mit den Paketen darin vor dem Haus. In der Wohnung fanden die Beamten zudem eine DHL-Jacke und gestohlene Dokumente. «Weitere, vermutlich gestohlene Gegenstände, darunter Fahrradteile und Fahrräder, entdeckten die Beamten bei der Durchsuchung anderer privat genutzter Räume des 21-Jährigen», heißt es. Der 15-Jährige, wie einer der 18-Jährigen wohnhaft in Lüneburg in Niedersachsen, galt zudem seit dem 10. Februar als vermisst. Am Donnerstag wurde gegen den 21-Jährigen Haftbefehl erlassen. Weiter teilt die Polizei mit: «Auch der 18-Jährige aus Lüneburg muss hinter Gitter. Er befand sich auf Bewährung in Freiheit, die nun widerrufen wurde». Der andere 18-Jährige kam auf freien Fuß, der 15-Jährige wurde von seinen Eltern abgeholt. Den Transporter und die gefundenen Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt. 

post lüneburg

Quellen:Polizei I, Polizei II, Polizei III

Lienen: 19-jähriger Feuerwehrmann von Trümmern erschlagen

Der bei einer Gasexplosion in Lienen im nördlichen Münsterland getötete Feuerwehrmann ist von herabstürzenden Trümmerteilen erschlagen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Münster nach der Obduktion am Freitag mit. Der 19 Jahre alte Feuerwehrmann war nach komplizierten Bergungsarbeiten am vergangenen Samstag tot aufgefunden worden. Die Mordkommission geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus. Es gebe aber derzeit keine Hinweise darauf, dass gezielt Feuerwehrleute getötet werden sollten, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war aus einer im Keller platzierten Flasche Gas ausgetreten. Nun habe man im Keller noch eine Kerze gefunden. Es sei davon auszugehen, dass die Gasexplosion mit ihr herbeigeführt wurde, hieß es aus der Mordkommission. Die am Tatort sichergestellte Gasflasche und die Kerze würden beim Landeskriminalamt in Düsseldorf auf auswertbare Spuren untersucht. Man hoffe auf DNA-Spuren. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tat von einer oder mehreren Personen begangen worden sei, die nicht in dem Haus lebten. Ein Motiv sei weiter unklar.

Quelle: DPA

Obertshausen: Zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt

Im hessischen Obertshausen sind am Freitagmorgen zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde in seiner Wohnung vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. Bei der Festnahme habe er leichte Verletzungen davongetragen. Die näheren Umstände zur Schussabgabe seien noch unklar, erklärte die Polizei weiter.

Die schwerverletzten Opfer kamen nach Polizeiangaben umgehend in umliegende Krankenhäuser. Ein Polizeihubschrauber sollte Übersichtsaufnahmen vom Tatort machen.

Quelle: AFP

Köln 32-Jährige stürzt beim Fotografieren in den Rhein

Beim Fotografieren ist eine Frau an der Rheinpromende in Köln in den Strom gestürzt. Die 32-Jährige aus Bayern fiel am frühen Freitagmorgen in Höhe der Deutzer Brücke in den Fluss, wie die Polizei mitteilte. Nach dem Sturz gelang es der Frau, sich an einer Ankerkette an einem Anleger festzuhalten. Die vom 38-jährigen Ehemann der Verunglückten alarmierte Feuerwehr konnte die Frau kurz danach aus den Fluten retten. Ein Rettungswagen brachte sie mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Wasserschutzpolizei, Streifenwagenbesatzungen und die Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot am Einsatzort.

Quelle: AFP

Ahlen: Ältere Dame mit Kettensäge aus Hecke befreit

Mit Schwung in die Hecke des Nachbarn: Beim Zurücksetzen aus einer Einfahrt ist eine ältere Frau im westfälischen Ahlen mit ihrem Auto im Gebüsch auf der anderen Straßenseite gelandet.

Nachrichten aus Deutschland
Eine Autofahrerin in NRW landete mit ihrem Wagen in der Hecke

Kurzzeitig sei sie wegen der Zweige und Äste in ihrem Fahrzeug gefangen gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitag. Die Einsatzkräfte hätten eine Kettensäge einsetzen müssen, um sie zu befreien. Warum die Frau am Donnerstag die Kontrolle über ihren Wagen verlor und rückwärts über die Straße fuhr, sei unklar. «Wir gehen davon aus, dass sie zu stark aufs Gas gegangen ist», so der Sprecher. Verletzt wurde niemand.

Quelle: DPA

Rheda-Wiedenbrück: Wagemutiger Lastwagenfahrer stoppt Falschfahrer auf A2 

Nach einer zehn Kilometer langen Geisterfahrt auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen ist ein 64-Jähriger von einem Lastwagenfahrer gestoppt worden. Der wagemutige 61 Jahre alte Lenker des Sattelschleppers hatte am Donnerstagabend die Geisterfahrerwarnung im Radio gehört, wie die Polizei mitteilte. Als ihm kurz darauf der Lieferwagen bei Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) auf dem Standstreifen entgegenkam, fuhr er ebenfalls auf den Standstreifen und hielt seinen Lkw an. Der Geisterfahrer wurde durch das Manöver blockiert und konnte von der Autobahnpolizei, die den Mann bereits verfolgt hatte, kontrolliert werden. 

Dem 64-Jährigen, der mit dem Lieferwagen unterwegs war, wurde Blut abgenommen, sein Führerschein sichergestellt, wie die Polizei mitteilte. Verletzte gab es ersten Erkenntnissen zufolge nicht.

Quelle: DPA

Plochingen: Ermittlungen nach blutigem Streit laufen weiter 

Nach der blutigen Auseinandersetzung auf offener Straße in Plochingen (Baden-Württemberg) dauern die Ermittlungen weiter an. Im Laufe des Vormittags wolle sich die Polizei erneut zum Stand der Ermittlungen äußern, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Freitagmorgen.

Bei der Auseinandersetzung am Donnerstag, an der fünf Personen beteiligt gewesen sein sollen, wurden zwei Männer verletzt. Ein 21-Jähriger erlitt Schuss-, ein 29-Jähriger Stichverletzungen. Beide kamen ins Krankenhaus. Mehrere Tatverdächtige flüchteten zu Fuß. Etwa eine Stunde nach der Tat nahm die Polizei einen der Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest. Der 20-Jährige sei bei seiner Festnahme unbewaffnet gewesen, so die Polizei. Nach mindestens zwei weiteren Tatverdächtigen wurde zunächst weiter gefahndet. Die Polizei sperrte für den Großeinsatz vorübergehend mehrere Straßen und rief dazu auf, den betroffenen Bereich zu meiden. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Hamburg von Donnerstag, 13. Februar

Rendsburg: Junge Mutter in Hotel getötet

Eine junge Mutter ist ersten Erkenntnissen zufolge von ihrem Begleiter in einem Hotelzimmer in Schleswig-Holstein getötet worden – in Gegenwart ihres Babys. Gegen den 24-Jährigen wurde vom Amtsgericht Rendsburg am Donnerstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Kiel mit. 

Der Mann erwürgte die 28-jährige Frau aus Schleswig-Holstein in Rendsburg, so der bisherige Stand. Beide kannten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits vor der Tat. In welchem Verhältnis sie standen, sei aber noch unklar. Neben der Toten war der Säugling der Frau gefunden worden. Über die Nationalität des mutmaßlichen Täters machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. 

Der mutmaßliche Täter hatte der Frau den Angaben zufolge bereits im September Gewalt angetan. Das Amtsgericht Rendsburg erließ danach auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel gegen ihn einen Strafbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz.

Quelle: DPA

Wangerooge: Badestrand nach Sturmflut fast komplett weggespült

Nach einer ungewöhnlichen Serie von Sturmfluten in Folge von Sturmtief «Sabine» ist der Badestrand auf Wangerooge größtenteils verschwunden. «80 000 Kubikmeter Sand sind weg von 100.000», sagte Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) am Donnerstag. Ob der Sand für das gewohnte Bild vom rund einen Kilometer langen Traumstrand bis zum Sommer wieder aufgefüllt werden kann, ist ungewiss.

Nachrichten aus Deutschland
Ein Schild an der Strandpromenade von Wangerooge warnt vor dem Betreten des Reststrandes nach den Sturmfluten der vergangenen Tage
© Peter Kuchenbuch-Hanken

Normalerweise wird das, was in der Sturmflutsaison abgetragen wird, mit Sand aus dem Osten der Insel aufgefüllt. In den vergangenen Jahren waren das laut Bürgermeister je rund 50.000 bis 55.000 Kubikmeter Sand. Doch die Vorräte gingen zur Neige. Die Kurverwaltung hoffe darauf, zusätzlich etwas von Sandbänken entnehmen zu dürfen.

«So wie der Strand jetzt ist, können wir nicht mal 100 Strandkörbe hinstellen», sagte Fangohr. Rund 1400 stünden dort normalerweise zur Hauptsaison. Aktuell trenne eine Abbruchkante von stellenweise bis zu vier Metern die Promenade vom Strand. Ab Mitte März sollen die Laster mit Sand rollen, um den Strand wieder aufzuschütten. «4000 Touren über sechs Wochen.»

Quelle: AFP 

Krefeld: Stadtwerke warnen vor Enterokokken im Trinkwasser

Im Krefelder Stadtteil Hüls wurde eine Belastung mit Enterokokken im Trinkwasser festgestellt. Wie die Stadtwerke Krefeld mitteilen, wird nach der Ursache noch gesucht. Es wird daher empfohlen, Leitungswasser vor einem weiteren Gebrauch wie der Zubereitung von Essen, dem Abwaschen von Lebensmitteln, dem Zähneputzen oder für medizinische Zwecke wie Wundreinigung oder Nasenspülungen abzukochen. «Als Brauchwasser, bspw. beim Duschen oder Waschen, kann es weiterhin verwendet werden, sofern das Wasser nicht getrunken wird oder auf offene Wunden gelangt», heißt es. 

Quelle:Stadtwerke Krefeld

Halle: Nach Anschlag erneut Schuss auf Döner-Imbiss?

Friedberg: Zwei Tote mit Schussverletzungen in Hessen aufgefunden

 In Hessen sind zwei Tote mit Schussverletzungen aufgefunden worden. Die beiden Männer wurden am Mittwochabend leblos in Nidda und Freigericht entdeckt, wie die Polizei in Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag mitteilten. Beide Männer kannten sich demnach. Die Leiche eines 43-Jährigen in Nidda wurde zuerst entdeckt. Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen 49-Jährigen, in dessen Gesellschaft der 43-Jährige am Abend gewesen sein soll. Er wurde später ebenfalls leblos mit Schussverletzungen in Freigericht aufgefunden. Bei dem älteren Mann wurde eine Waffe gefunden. Ersten Ermittlungen zufolge beging er Suizid. Zur Frage, ob der jüngere Mann mit der beschlagnahmten Waffe getötet wurde, wurde noch ermittelt. Die Hintergründe und ein mögliches Motiv waren zunächst unklar.

Quelle: AFP

Syke: Staatsschutz ermittelt nach Restaurant-Brand

In einem Restaurant in Syke bei Bremen ist nach einem Einbruch unbekannter Täter ein Feuer ausgebrochen – nun ermittelt der Staatsschutz. Es gebe Hinweise auf Brandstiftung und ein «fremdenfeindliches Motiv», sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Der Eigentümer habe einen Migrationshintergrund. Auf der Rückseite der Gaststätte hatten die mutmaßlichen Brandstifter eine Glastür aufgebrochen, darauf wurde ein großes Hakenkreuz gemalt. In dem Restaurant habe sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Nacht zum Donnerstag niemand aufgehalten, sagte die Sprecherin. Der Sachschaden wurde auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Nach den Tätern sei noch in der Nacht auch mit einem Hubschrauber gefahndet worden.

Quelle: DPA

Berlin: Vier Angeklagte wegen Pflegebetrugs in Millionenhöhe vor Gericht

In Berlin müssen sich seit Donnerstag vier Angeklagte wegen mutmaßlichen Betrugs in der Pflegebranche in Millionenhöhe vor Gericht verantworten. Eine 63-jährige Frau soll als Geschäftsführerin einer Firma dort und unter dem Namen anderer Unternehmen unqualifizierte Pflegekräfte eingesetzt haben. Bei den Krankenkassen soll sie jedoch erbrachte Leistungen entsprechend qualifizierter Fachkräfte abgerechnet haben. Auch soll sie Pfleger ohne ausreichende Deutschkenntnisse beschäftigt haben.     Beispielsweise soll die Frau die drei anderen Angeklagten als Intensivpfleger eingesetzt haben, obwohl ihnen die Qualifikation fehlte. In insgesamt 91 Fällen soll die Geschäftsführerin teilweise gemeinsam mit den anderen Angeklagten falsche Angaben gegenüber den Krankenkassen gemacht haben. Allein dadurch soll ein Schaden von rund 1,4 Millionen Euro entstanden sein. Für den Prozess vor dem Berliner Landgericht sind rund 30 Termine bis August geplant.

Quelle: DPA

Frankfurt: In Dach gestürzter Kranausleger geborgen

Der im Wintersturm «Sabine» in das Dach des Frankfurter Doms gestürzte Kranausleger ist geborgen worden. Das 45 Meter lange Stahlteil wurde mit zwei Autokränen angehoben und abtransportiert, wie die Mainmetropole am Mittwochabend mitteilte. Der Ausleger war in der Nacht zum Montag im Sturm umgeknickt und in das Dach gestürzt. Die Bergung dauerte rund fünf Stunden. «Ich bin sehr erleichtert, dass der Kranausleger sicher geborgen werden konnte und keine weiteren Schäden am Dom entstanden sind», erklärte Bauderzenent Jan Schneider. Das Dach war erst kurz vor dem Sturm neu gedeckt worden. Der rund 50 Meter hohe Kran wurde für die Dach- und Fassadensanierung am Dom eingesetzt. Er sollte am Donnerstag regulär abgebaut werden.

Durch den Absturz des Auslegers wurden die östliche und westliche Dachfläche des südlichen Seitenschiffs beschädigt. Betroffen ist auch die Firstkonstruktion. Die Höhe des Schadens blieb unklar. Das Dach wird zunächst notdürftig abgedichtet, damit kein Regen eindringt. Dom und Domturm bleiben bis zum Abschluss der Abdichtungs- und Sicherungsarbeiten geschlossen. Das Dommuseum öffnete am Donnerstag wieder regulär.

Quelle: DPA

Freiburg: Prozess um Tod von Artistin aus Europapark Rust findet doch statt

Im Fall einer im Mai im Altrhein bei Rust tot aufgefundenen Artistin des Europaparks, die auch Teilnehmerin der RTL-Show «Das Supertalent» war, gibt es nun doch einen Prozess. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe sieht einen hinreichenden Tatverdacht gegen den Exfreund der 33-Jährigen und eröffnete das Hauptverfahren gegen den Mann, wie das Landgericht Freiburg am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte das Freiburger Gericht die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt.    

Die Karlsruher Richter gaben damit den sofortigen Beschwerden der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger statt. Diese wehrten sich gegen einen Beschluss des Freiburger Schwurgerichts vom Oktober, keinen Totschlagsprozess gegen den Mann zu führen. Die Beschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls blieb allerdings erfolglos. Das OLG sieht derzeit keinen für einen Haftbefehl notwendigen dringenden Tatverdacht. Über den weiteren Verfahrensgang soll nun die neue Kammer des Landgerichts Freiburg entscheiden, die den Fall zugewiesen bekam. Die Leiche der aus der Ukraine stammenden Frau war in Folie verpackt und mit Hanteln beschwert im Mai vergangenen Jahres im Altrhein entdeckt worden — die Todesursache konnte aber nicht ermittelt werden.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 12. Februar:

Hessen: Heiratsantrag in Maisfeld landet bei Google Maps

Deutschland Nachrichten Hessen
Ein besonderer Heiratsantrag ist bei Google Maps gelandet: In Hüttenberg in Hessen hat ein Mann die Frage aller Fragen in ein Maisfeld gemäht
© Screenshot Google Maps

Ein ungewöhnlicher Heiratsantrag aus Hessen ist völlig ungeplant derzeit weltweit zu sehen. Wer sich im Internet mit der Satellitenfunktion des Kartenprogramms Google Maps das mittelhessische Hüttenberg näher anschaut, sieht nicht nur Straßen und Häuser, sondern auch den riesigen Schriftzug «Willst du mich heiraten?» in einem Feld. Dahinter steckt Steffen Schwarz, der die Frage mithilfe einer Sämaschine auf den Acker gebracht hat. Dass sein Heiratsantrag als Satellitenbild bei Google Maps auftauchen könnte, «war mir nicht klar und so eigentlich nicht geplant», erzählt der 32-Jährige. Erst seine Tante aus Kanada habe ihn darauf aufmerksam gemacht. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Der Antrag liegt bereits eine Weile zurück: Bereits im vergangenen Jahr kam Schwarz, der im Nebenberuf Landwirt ist, auf die Idee mit dem Schriftzug im Feld. Sein Trauzeuge habe die Sämaschine so programmiert, dass bei der Maisaussaat die für die Buchstaben reservierten Stellen frei blieben, berichtet der Hüttenberger. Der Schriftzug war demnach etwa 100 mal 200 Meter groß und nur aus der Luft zu sehen. Sowie der Mais drum herum hoch genug stand, brachte er nach eigenen Angaben im Mai 2019 seine Freundin dazu, eine Drohne über das Feld fliegen zu lassen — natürlich hatte Schwarz auch einen Ring dabei. Die Freundin sagte «Ja», so dass nun im Juni Hochzeit gefeiert werden soll. Auch wenn der Acker-Antrag im Internet noch zu sehen ist — vor Ort wachse nun komplett Weizen, sagt der Bräutigam.

Quelle: DPA

Lindau: Polizei gibt Entwarnung nach Amok-Alarm an Schule

An einer Schule in Lindau am Bodensee fand am Mittwochnachmittag ein Großeinsatz der Polizei statt. Gegen 13 Uhr drohte ein bisher Unbekannter mit einem Amoklauf an einer Grund- und Mittelschule. «Die Hintergründe sind noch unklar», erklärt ein Sprecher des zuständigen Präsidiums gegenüber dem Onlinemagazin «nordbayern.de». Die Polizei nahm den Hinweis jedoch sehr ernst und durchkämmte die Schule mit einem Großaufgebot. Es habe jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, so das Präsidium.

Quelle: nordbayern.de

Mainz: Polizeieinsatz nach vermeintlichem Schuss

Im Mainzer Stadtteil Weisenau nahmen Beamte am Nachmittag einen verdächtigen 24-Jährigen fest. Zuvor hatten Zeugen gemeldet, einen lauten Knall gehört zu haben, es bestand der Verdacht, dass ein Schuss gefallen sei. Wie die Polizei Mainz mitteilte, sei bis jetzt jedoch eine Waffe gefunden worden. Die Polizei hatte die Anwohner bei Twitter gewarnt und gebeten, sich an die entsprechenden Anweisungen der Beamten zu halten.

Quelle:Polizei Mainz

Berlin: Zwei Frauen streiten um Parkplatz, die Nachbarin greift sie mit dem Messer an

In Kreuzberg hat sich gestern Abend eine Auseinandersetzung wegen einer Lappalie derart zugespitzt, dass eine Frau hierbei schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen stritten auf einem Anwohnerparkplatz zwei Frauen, eine 27- und eine 28-Jährige, mit einer 50-Jährigen und deren 40 Jahre altem Partner. Grund soll das Parken der 28-Jährigen auf dem angemieteten Parkplatz der 50-Jährigen gewesen sein. In den lautstarken Streit sollen sich dann zwei Anwohner, eine Frau und ein Mann, eingemischt haben, die von ihrem Balkon aus Ruhe gefordert hätten. Die 27-Jährige soll auf das Einmischen verbal aggressiv reagiert und zurückgebrüllt haben. Daraufhin seien die beiden brüllend Ruhe fordernden Anwohner, eine 24-Jährige und ihr 32 Jahre alter Ehemann, plötzlich aus dem Haus gerannt gekommen und auf die 27-Jährige zugestürmt sein. Nach Angaben der 28-Jährigen soll das Paar dann sofort auf die 27-Jährige losgegangen sein und diese körperlich attackiert haben.

Wenig später sollen sich beide wieder in das Haus zurückgezogen haben. Die beiden Frauen wollten sich ebenfalls entfernen, die jüngere der Beiden brach jedoch wenige Meter weiter plötzlich zusammen und stellte erst in diesem Moment eine blutende Stichwunde im Bauchbereich fest. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie operiert werden musste und anschließend stationär verblieb. Ebenfalls alarmierte Polizeikräfte konfrontierten das von den Zeugen beschuldigte Paar mit den Vorwürfen. Beide, der 32-Jährige und die 24-Jährige, wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Quelle:Polizei Berlin

Lübeck: Mann schlägt Zugbegleiter mit Faust ins Gesicht

Ein 26-Jähriger hat am Bahnhof Schönberg einen Zugbegleiter tätlich angegriffen, nachdem dieser ihn aufgrund eines fehlenden Tickets aus dem Zug verwiesen hatte. Im Regionalexpress auf der Fahrt von Neubrandenburg in Richtung Lübeck wurde der 26-jähriger auffällig, weil er kein Ticket vorlegen konnte. Da der Mann angab, kein Geld und auch keinen Ausweis mitzuführen, wurde er von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Am Bahnhof Schönberg stieg er aus dem Zug, war aber mittlerweile so in Rage geraten, dass er mehrfach gegen die Scheiben des Zuges schlug. Plötzlich und unvermittelt drehte er sich dann zum Zugbegleiter um und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Dieser verlor das Gleichgewicht und fiel zu Boden. Aufmerksame Reisende bekamen den Vorfall mit und schritten beherzt ein. Somit konnte schlimmeres vermieden werden. Der gewalttätige Mann verließ daraufhin den Bahnsteig. Der an der Stirn verletzte Zugbegleiter setzte seine Fahrt fort und erstattete bei der Bundespolizei Strafanzeige. Eine knappe Stunde später meldete sich eine Zugbegleiterin bei der Bundespolizei. Aufgrund der ihr bekannten Täterbeschreibung teilte sie mit, dass sich der Mann im Zug nach Lübeck befindet. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann am Lübecker Hauptbahnhof dann endgültig stellen. Der Zugbegleiter musste aufgrund der Verletzung einen Arzt aufsuchen und ist für mehrere Tage krank geschrieben.

Quelle: Polizei Kiel

Glatteis sorgt für viele Unfälle auf deutschen Autobahnen

Nach dem schweren Unwetter zum Wochenbeginn macht den Menschen in Deutschland nun in vielen Teilen Glätte und Eis zu schaffen. Im sächsischen Weischlitz auf der A72 und im Nordosten Bayerns gab es auf mehreren Autobahnen glättebedingte Beeinträchtigungen und vor allem in der Region Hof Unfälle mit Blechschäden. Zudem waren mehrere Fahrzeuge liegen geblieben. Schwerer verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. 

Quelle: DPA

Nienburg: Windböe weht Seniorin vor Auto

Ein starker Windstoß hat eine Seniorin im niedersächsischen Nienburg vor ein herannahendes Auto geweht. Die 77-jährige Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen war eine 82-jährige Nienburgerin mit ihrem Einkaufstrolley zu Fuß auf dem Bürgersteig unterwegs, als ihr Trolley von einer Windböe erfasst und die Frau daran auf die Fahrbahn gezogen wurde. Eine 77-jährige Nienburgerin konnte mit ihrem PKW der Frau nicht mehr ausweichen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Die 82-Jährige war zunächst noch ansprechbar, wurde jedoch schwer verletzt mit einem Rettungswagen in das Nienburger Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später ihren Verletzungen erlag. Die 77-jährige Fahrerin blieb unverletzt. An ihrem PKW entstand leichter Sachschaden.

Quelle:Polizei Nienburg

Menden: Vermisste Zehnjährige ist ertrunken 

Die am Wochenende tot aufgefundene Zehnjährige aus Menden im Sauerland ist ertrunken. Das habe die Obduktion am Dienstag ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Das Mädchen war etwa eine Woche verschwunden, bevor es am Sonntagmorgen tot in einem Wehr auf der Ruhr entdeckt wurde. Zuvor hatte die «Westfalenpost» berichtet.

Das als scheu geltende, autistische Kind war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung gelaufen – wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in die Hönne gefallen sein könnte, einen Nebenfluss der Ruhr, der unmittelbar an dem Haus der Familie entlang fließt und in die Ruhr mündet. Suchtrupps hatten mit einem Hubschrauber, Strömungsrettern der Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern tagelang das Ufer, den Fluss und die Region abgesucht, um das Mädchen zu finden.

Quelle: DPA

Siegen: Autofahrer stecken stundenlang in Stau fest

In Nordrhein-Westfalen musste am späten Dienstagabend ein Teil der Autobahn 45 bei Siegen für mehrere Stunden gesperrt werden. Zahlreiche Autofahrer mussten in der Nacht auf Mittwoch für mehrere Stunden im Stau ausharren. Wegen der schnell einsetzender Glätte hatten sich Lastwagen festgefahren, zudem sei es zu mehreren Unfällen mit Blechschäden gekommen, hieß es von der Polizei. Die Autobahn war auf einem rund 18 Kilometer langen Abschnitt gesperrt. Gegen 2.40 Uhr waren laut Polizei alle Spuren in beide Richtungen wieder frei. Bei mehreren Unfällen wurden insgesamt zwei Menschen leicht verletzt.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 11. Februar:

Pasewalk: Frau wird von Riesenkatze verfolgt und lockt sie zur Polizei

In Mecklenburg-Vorpommern kam es letzte Woche zu einem tierischen Zwischenfall: In Pasewalk wurde eine Passantin von einer großen Katze verfolgt. Weil kein Besitzer zu sehen war und sie die Katze auch sonst niemandem zuordnen konnte, ging die Frau direkt weiter auf das örtliche Polizeirevier – gefolgt von der Katze. Dort wurde das Tier von der Polizei Vorpommern-Greifswald aufgenommen und versorgt. Außerdem starteten die Beamten gleich eine «Facebook-Fahndung», um den Besitzer der Katze zu finden.

Wie sich herausstellte, war die Besitzerin der Katze in Urlaub. Als Katze «Bekka» feststellte, dass niemand zu Hause war, machte sie sich wohl noch einmal zu einem Spaziergang auf. Die Mutter der Katzenhalterin, die auf das Tier aufpasste, alarmierte ihre Tochter und ihre Enkelin, als der Vierbeiner abends nicht mehr auftauchte. Am nächsten Tag sah die Enkelin dann den Facebook-Post der Polizei und Bekka konnte von ihrer Besitzerin abgeholt werden.

Quelle: Polizei Vorpommern-Greifswald

Kelheim: Unbekannte erlauben sich Scherz mit Krokodilkopf aus Plastik

Am Samstag wurde die bayerische Polizei zu einem Einsatz am Kelheimer Frauenforst gerufen. Dort hatte jemand ein Krokodil in einem Tümpel entdeckt, wie die Beamten am Dienstagmittag berichteten. Tatsächlich traf eine Streife auf das Tier – allerdings handelte es sich um einen eingefrorenen Krokodilkopf aus Plastik. «Der Krokodilkopf wurde sichergestellt, um weiteren Verwechslungen vorzubeugen», twitterten die Beamten.

Quelle: Twitter/Polizei Niederbayern

Glatten: Mann verunglückt bei Beseitigung von Sturmschäden

Im Nordschwarzwald ist ein Mann beim Beseitigen von Sturmschäden tödlich verunglückt. Er hatte an einem entwurzelten Baum gesägt, als der Wurzelballen ins Rutschen geriet und den Mann unter sich begrub, wie der «»Schwarzwälder Bote» berichtet. Die gerufenen Einsatzkräfte sicherten den Baumstumpf gegen weiteres Abrutschen, sogar ein Bagger war im Einsatz. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Notfallseelsorger betreuten die Angehörigen und Einsatzkräfte, die mit rund 45 Helfern im Einsatz waren.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Wesseling: Brand in Schule – 1400 Schüler gerettet

Im nordrhein-westfälischen Wesseling bei Köln ist am Dienstagvormittag ein Großbrand ausgebrochen. Wie der «Kölner Stadtanzeiger» berichtet, fing das Dach der Wilhelm-Bush-Hauptschule gegen 12 Uhr Feuer. Verletzte gab es nicht, da der betroffene Gebäudeteil seit mehreren Wochen nicht genutzt wird. Die etwa 1400 Schüler konnten den übrigen Teil des Gebäudes rechtzeitig verlassen. Über 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind derzeit im Einsatz.

Quelle:Kölner Stadtanzeiger

Fulda: Zwei Schüler und zwei Lehrer nach Verpuffung in Chemieraum verletzt 

Im hessischen Schloss Bieberstein hat es einen Unfall in einem Chemieraum gegeben. Wie die Polizei berichtete, wurden dabei zwei Schüler und zwei Lehrer verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie schwer die Verletzungen sind, konnten die Beamten bislang noch nicht sagen. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden bei Aufräumarbeiten durch Lehrkräfte mehrere bislang unbekannte Stoffe vermischt, sodass es zu einer Verpuffung kam. Schüler hätten sich zu dem Zeitpunkt nicht in dem Raum befunden, allerdings seien durch die Ausbreitung des Gases in der Nähe befindliche Personen in Mitleidenschaft gezogen worden, heißt es. Weitere Personen vor Ort werden vorsorglich ärztlich untersucht.Die betroffenen Räumlichkeiten wurden geräumt. 

Quelle: Polizei Osthessen

Frankfurt: Patient geht in Notaufnahme auf Ärzte und Pfleger los

In einem Krankenhaus in Frankfurt am Main hat am frühen Sonntagmorgen ein 19-Jähriger in der Notaufnahme Ärzte und Pfleger angegriffen. Wie die Polizei berichtet, wurde der Mann zuvor von Freunden in die Notaufnahme gebracht. «Hier änderte sich allmählich sein Gemütszustand derart, dass er zunehmend aggressiver gegenüber dem Klinikpersonal wurde», heißt es im Bericht. Der Patient schlug und trat um sich, griff Ärzte und Pflegepersonal an. Die alarmierten Polizisten konnten ihn zunächst nicht beruhigen und setzten einen Taser ein, um den Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Eine medikamentöse Behandlung zur Beruhigung zeigte im Anschluss erst langsam Wirkung. Der Mann hätte angegeben, Marihuana geraucht zu haben. Ob dies ursächlich für den Ausraster war, blieb offen. Bei dem Vorfall wurden  drei Krankenhausmitarbeiter und ein Polizeibeamter verletzt.

Quelle:Polizei Frankfurt

Prozess um Doppelmord am Bahnhof Iserlohn: Angeklagter schweigt 

Unter Polizeischutz hat im nordrhein-westfälischen Hagen der Doppelmord-Prozess gegen einen 44-jährigen Mann begonnen. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, seine Ehefrau und deren neuen Lebenspartner im August 2019 am Bahnhof von Iserlohn erstochen zu haben. Zum Prozessauftakt am Dienstag vor dem Schwurgericht hat sich der Kosovare nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte seine Ehefrau als sein «Eigentum» betrachtet habe. Weil sie ihn verlassen habe, hätten die 32-Jährige und deren 23-jähriger Freund sterben müssen.

Laut Gerichtssprecher Bernhard Kuchler hat es im Vorfeld des Prozesses einen «Blutracheschwur» der Familie des getöteten Mannes gegeben. Deshalb finde der Prozess unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Ehefrau des Angeklagten war laut Staatsanwaltschaft 2018 in das Frauenhaus von Iserlohn geflüchtet, weil es in der Ehe zu Auseinandersetzungen gekommen sein soll.

Quelle: DPA

München: Bauarbeiter stürzt in Schacht

In München ist am Montag ein Bauarbeiter bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr berichtet, fiel der Mann in einen vier Meter tiefen Schacht. Alarmierte Notärzte übernahmen im Schacht die Erstversorgung, mit Unterstützung von Höhenrettern konnte der Verletzte geborgen und zur weiteren Behandlung abtransportiert werden. 

Quelle: Feuerwehr München 

Hamburg: Fischmarkt nach Sturmflut unter Wasser

Eine Sturmflut hat am Montagnachmittag den Fischmarkt in Hamburg-St. Pauli überschwemmt. Das Wasser stieg nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser. Damit handelte es sich um eine schwere Sturmflut. Die Hamburger Feuerwehr musste deswegen vorerst aber nicht zu einem Einsatz ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Am Dienstag und Mittwoch soll es jeweils zwei weitere Sturmfluten in Hamburg geben, die der Vorhersage zufolge etwas geringer ausfallen sollen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 10. Februar:

Oberhausen: Schwangere bekommt Kind in Gaststätte

In einer Oberhausener Gaststätte hat eine Frau ihr Baby zur Welt gebracht – ohne Arzt, aber dafür mit Hilfe einer Kellnerin und der Inhaberin des Lokals. Während in der Nacht zum Sonntag eine Schlagerparty in vollem Gange war, wurde das Mädchen auf der abgesperrten Toilettenanlage geboren, wie Inhaberin Sarah Terhorst der Deutschen Presse-Agentur am Montag erzählte. Noch bevor Notarzt und Rettungswagen eintrafen, sei das Baby schon da gewesen. «Die Kleine heißt Angelina, wir haben sie dem Notarzt frisch gebadet übergeben.»  

Die beiden spontanen Geburtshelferinnen seien noch vom Kellner unterstützt worden, erzählte Terhorst. «Der ist immer hin und her gelaufen und hat uns frische Tücher gebracht.» Mutter und Kind seien wohlauf und sollten am Dienstag das Krankenhaus verlassen. Zunächst hätten die feiernden Gäste gar nichts bemerkt. Erst als der Notarzt kam, machte die Geschichte die Runde. Terhorst: «Die Mutter und ihr Baby haben den Applaus ihres Lebens bekommen.» Die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» hatte zuvor über das «Schlager-Baby» berichtet.

Quelle: DPA

Münster: Tödliche Hausexplosion womöglich vorsätzlich herbeigeführt

Die Explosion im nordrhein-westfälischen Lienen, bei der am Samstag ein 19-jähriger Feuerwehrmann getötet wurde, ist womöglich vorsätzlich herbeigeführt worden. Darauf deuten erste Ergebnisse intensiver Ermittlungen vom Wochenende hin, wie der Münsteraner Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Montag mitteilte. Die Ermittlungen stünden aber noch am Anfang.    

Bei der Explosion in einem Wohnhaus waren der 19-Jährige ums Leben gekommen und vier weitere Feuerwehrleute verletzt worden. Im Keller des Hauses fanden die Ermittler eine Gasflasche, aus der vermutlich Gas ausgetreten war.

«Das Wohngebäude ist einsturzgefährdet und kann aktuell nicht betreten werden», erklärte der Leiter der Mordkommission, Frank Schneemann. Dies erschwere die Tatortaufnahme und die Spurensuche. Weiteren Aufschluss über die Hintergründe erhofften sich die Ermittler von Zeugenvernehmungen und ersten Hinweisen, denen die Polizei am Montag nachging.

Quelle: AFP

Berlin: Kranausleger löst sich – zwei Arbeiter schwer verletzt

Bei Kranarbeiten in Schönefeld bei Berlin sind am Montag zwei Arbeiter schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich der Ausleger eines Krans gelöst und war auf die beiden Männer gestürzt. Die Arbeiter im Alter von 45 und 57 Jahren wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht. Ob sich der Kranunfall im Zusammenhang mit dem Orkan «Sabine» ereignete, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Das Amt für Arbeitsschutz hat weitere Ermittlungen übernommen.

Quelle: DPA

Schleswig: Jungs geben Tasche mit 1250 Euro bei Polizei ab

In Schleswig-Holstein haben zwei Jungen eine herrenlose Handtasche mit weit mehr als tausend Euro zur Polizei gebracht. Nach Angaben der Beamten vom Montag fand das Duo im Alter von zwölf und 13 Jahren die Tasche am Samstag auf einer Straße in Schleswig und erschienen damit umgehend im nächsten Polizeirevier, um sie dort abzugeben.

In der Tasche befanden sich 1250 Euro, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Von den Beamten seien die ehrlichen Finder für ihr vorbildliches Verhalten gelobt worden. Der glückliche Besitzer habe inzwischen ermittelt werden können und werde die Tasche samt Geld am Montag abholen.

Quelle: AFP

Schweinfurt: Kleinkind bei illegalem Autorennen mit im Wagen

Bei einem illegalen Autorennen in Schweinfurt ist am Sonntagabend eine Frau verletzt worden. Ein zwei Jahre altes Kind, das ebenfalls in einem der beteiligten Autos saß, blieb unverletzt. Nach Angaben der Polizei vom Montag hatte ein 35-Jähriger sich ein Rennen mit einem 28 Jahre alten Autofahrer geliefert. Als einer der beiden nach einem gescheiterten Überholversuch wieder einscheren wollte, stießen die beiden Autos zusammen. Die Beifahrerin des 35-Jährigen wurde bei dem Unfall verletzt, verlor das Bewusstsein und kam ins Krankenhaus. Nach Polizeiangaben stritten beide Parteien nach dem Unfall lautstark miteinander. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Rennens.

Quelle: DPA

Berlin: Transfrau beleidigt und verletzt

Zwei Unbekannte haben in Berlin eine Transfrau beleidigt und mit Pfefferspray verletzt. Die beiden jungen Männer beleidigten die 51-Jährige am Sonntag in einer U-Bahn mit homophoben Sprüchen und drohten, ihre Haare mit einem Feuerzeug anzuzünden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Einer der Tatverdächtigen sprühte ihr anschließend Pfefferspray in die Augen. Bevor die Unbekannten an einem U-Bahnhof die Bahn verließen, bespuckten sie die 51-Jährige. Andere Fahrgästen kümmerten sich umgehend um die Transfrau und spülten ihr die Augen mit Wasser aus. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war nicht notwendig. Die Polizei sicherte die Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn und leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.

Quelle: DPA

Erfurt: 34-Jähriger steckt beim Rauchen seinen Balkon in Brand

Ein-34-Jähriger hat in der Nacht zum Samstag nach dem Rauchen seinen Balkon in Brand gesteckt und damit einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Mann «vermutlich noch glimmende Zigarettenreste unsachgemäß auf seinem Balkon entsorgt». Dadurch gerieten weitere Gegenstände in Brand. «Da anfänglich auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür», heißt es weiter. Den Bewohner fanden die Rettungskräfte schlafend im Bett vor. Er konnte nur mit Mühe geweckt werden, was womöglich auch am Atemalkoholwert von mehr als zwei Promille lag. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Quelle:Polizei Erfurt

Deutschland: Orkantief «Sabine» stürmt weiter

Sabine Karte 6.37Orkantief «Sabine» hat es auf dem Feldberg im Schwarzwald mit Böen von mehr als 170 Stundenkilometern stürmen lassen. Um 7 Uhr am Montagmorgen seien dort 177 Stundenkilometer registriert worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Auch auf dem Brocken im Harz stürmte es heftig: Dort gab es um 4.00 Uhr Böen mit 171 Stundenkilometern. Bei Stürmen wie «Sabine» werden meist auf den Bergen die Spitzengeschwindigkeiten gemessen.

+++ Alle Neuigkeiten zu Sturmtief «Sabine finden Sie im stern-Ticker +++ 

Das Orkantief soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern die höchste.

Quelle: DPA

Barth: Haus von FDP-Politikerin mit Feuerwerkskörper beschossen 

Polizei und Staatsschutz ermitteln im Fall einer Feuerwerksattacke auf das Haus einer FDP-Politikerin in Mecklenburg-Vorpommern. Nach ersten Untersuchungen sollen Unbekannte das Wohnhaus der Juristin Karoline Preisler in Barth am Samstag mit Feuerwerkskörpern beschossen haben, wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg sagte. Die Ermittlungen steckten aber noch in den Anfängen. So sei auch unklar, ob der Vorfall mit den Vorgängen um die FDP in Thüringen zu tun haben könnte. Verletzt wurde niemand. Die 1971 geborene Preisler war beim Europawahlkampf 2018 für die Liberalen angetreten. Auf Twitter schrieb sie am Sonntag: «Die Jüngste hat es in ihrer Unschuld für ein Jugendfeuerwerk gehalten, als das Haus, sie und ich heute mit Feuerwerk beschossen wurden. Doch war es einfach nur Gewalt. Wir sind weggelaufen und haben Unterschlupf.»

Quelle: DPA

Berlin: Vier Täter, Schüsse auf den Oberkörper: Neue Details zur Tempodrom-Schießerei

Es war eine brutale Tat: Während eines Auftritts der türkischen Comedy-Gruppe (Lachen lachen) im Berliner Tempodrom gab es am Freitagabend eine Schießerei. Ein Mensch verlor sein Leben, vier wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Mittlerweile gibt es mehr Informationen zu der Tat.

Demnach soll die Polizei nach vier Tätern suchen, berichtet der «Tagesspiegel» unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die Mordkommision prüft demnach, ob ein am Samstag in Frankfurt (oder) verhafteter Mann mit der Tat in Zusammenhang steht.Schießerei Tempodrom 8.55

Gezielte Schüsse in Brust und Beine

Auch zum Tatablauf selbst ist mehr bekannt. Demnach sollen die Täter zwei der Opfer gezielt beschossen haben. Dabei gibt es widersprüchliche Angaben. Während «Bild» nur von Schüssen in die Beine berichtet, soll das Todesopfer laut dem «Tagesspiegel» mehrfach in den Oberkörper geschossen worden sein. Die gefundenen Patronenhülsen lassen auf mindestens zwei Tatwaffen schließen.

Neben dem 42-jährigen Todesopfer war der zweite direkt beschossene Mann das am schwersten Verletzte Opfer. Er soll immer noch im kritischen Zustand sein. Alle anderen Opfer hätten sich erst später mit ihren leichten Schussverletzungen in Krankenhäusern gemeldet. Bei allen Opfern handelt es sich um Männer mit türkischem Migrationshintergrund. Alle befinden sich unter Bewachung im Krankenhaus, konnten aber noch nicht befragt werden.

Polizei war schon vor Ort

Die Polizei konnte wohl nur durch ihr schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern. Dass die Beamten so schnell vor Ort waren, verdankten sie vor allem der Tatsache, dass sich Beamten in Zivil sowie ein Mobiles Einsatzkommando schon vor der Tat in der Nähe des Tatortes aufhielten. Auf diese Weise habe man vermutlich weitere Tote verhindern können, hieß es laut dem «Tagesspiegel» aus Polizeikreisen.

Die Besucher seien indes auch durch Seiten- und Notausgänge aus dem Gebäude herausgebracht worden. Die meisten von ihnen hätten von den Geschehnissen draußen gar nichts mitbekommen, berichtet die «Welt». Sie haben aber Autos und Taschen zurücklassen müssen, sie konnten erst am nächsten Tag abgeholt werden.

Quellen:Bild, Welt, Tagesspiegel

Bibiana Beglau: Abendkleider sind wie "Museumsstücke"

Die 70. Berlinale findet vom 20. Februar bis 1. März statt. Schauspielerin Bibiana Beglau (48, «Crescendo») hat im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» verraten, wie sie für solche Anlässe die Outfitwahl für den roten Teppich meistert und warum sie die Roben wie «Museumsstücke» behandelt.

Früher habe sie den roten Teppich verachtet, da ihre Arbeit für sich sprechen sollte, so Beglau. Heute denke sie anders darüber: «Dies ist ein Film- und ein Publikumsfest, wir verdienen in der Branche unser Brot, es ist eine Ehre, dabei zu sein. Und es kann rasend viel Spaß machen.» Für einen Auftritt auf einem roten Teppich gehe sie rund einen Monat vorher auf Kleidersuche, erklärt die Schauspielerin. In Berlin seien wunderbare junge Designer, bei denen sie sich ihre Kleider selbst aussuchen dürfe. «Ich nehme den Beruf des Designers ernst, und das merken die. Deshalb kann ich wohl auch an die Modeschöpfer herantreten und fragen, ob ich ein bestimmtes Kleid tragen darf», sagt Beglau. Michael Sontag und Dawid Tomaszewski gehörten zu ihren Favoriten.

Höchste Sorgfalt bei den Kleidern

Die ausgewählten Kleider hätten einen hohen Wert und seien manchmal Unikate, weshalb sie dementsprechend zu behandeln seien. «Wir tragen Museumsstücke herum. Diese sind geliehen und am Abend sorgfältig zu behandeln. Ich kann die Kleider nicht einfach am nächsten Morgen in eine Reinigung geben», sagt Beglau. Bei der Auswahl des Berlinale-Kleids achte sie der Jahreszeit entsprechend darauf, dass die Robe nicht zu dünn sein darf, da sie «auf den 50 Metern zum Kino nicht erfrieren» möchte, so Beglau.

Vor dem Gang auf den roten Teppich sollte man auf Alkohol verzichten, rät die Schauspielerin. «Fünf Gläser Champagner vorher zu trinken ist äußerst dämlich, weil der Teppich auch was Aggressives hat.» Mode ernst zu nehmen heiße auch, eine ernstzunehmende Haltung darin zu haben. Beglau: «Du kannst nicht einfach wie im Supermarkt gehen. Am besten ist, man steht fest und versucht die Bilder von sich zu geben, statt sie sich von den Fotografen nehmen zu lassen.»

суббота, 15 февраля 2020 г.

Live-Übertragungen aus der Politik: Phoenix and chill: Der Nachrichtensender hat Suchtpotenzial – nicht nur für Newsjunkies

Es waren bewegte Tage zuletzt in der deutschen Politik, und am Ende gab es fast nur Verlierer. Bodo Ramelow, Thomas Kemmerich, Christian Lindner, Annegret Kramp-Karrenbauer, die CDU, die FDP, die Demokratie selbst – sie alle gehen schwer angeschlagen aus der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen und deren Nachwehen hervor. Mindestens einen Gewinner gibt es aber doch. Denn an Tagen wie diesen, in denen sich die Ereignisse sprichwörtlich überschlagen, schlägt die Stunde des Senders Phoenix.

micky-thueringen 11.00Der öffentlich-rechtliche Nachrichtenkanal fristet normalerweise ein unbeachtetes Dasein auf den billigen Plätzen der Senderbelegung. Wahrscheinlich gibt es nur sehr wenige Zuschauer in Deutschland, die aus dem Stegreif wissen, unter welcher Nummer sie den Sender mit ihrer Fernbedienung aufrufen können. Schade. Denn wenn – wie man unter Journalisten sagt – eine "Lage" heraufzieht, ist Phoenix gucken wie Serien bingen: Man kann nicht mehr aufhören. Nur dass das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, wirklich passiert.

Phoenix: keine großen Worte – und deshalb so charmant

Dabei ist der Sender eigentlich das Gegenteil von Netflix und Co, auch anders als die meisten anderen Fernsehsender, selbst die öffentlich-rechtlichen. Modern ist Phoenix nicht gerade – und das macht seinen Charme aus. Das fängt schon beim Standort an: Phoenix hat sein Studio in Bonn, ein Überbleibsel aus der Zeit der Bonner Republik. Irgendwann zog der Politikbetrieb nach Berlin und die Stadt Bonn übernahm in Deutschland die Rolle einer Ex-Freundin: Früher hat sie mal was bedeutet. Phoenix bekam das ehemalige Hauptstudio der Elternsender ARD und ZDF und sendet bis heute von dort Live-Übertragungen, Interviews und Analysen. Ohne Werbung, ohne spektakuläre Grafiken, ohne große Worte. 

Das mag manchmal etwas aus der Zeit gefallen wirken – tatsächlich aber ist kaum ein Sender so nah am Puls der Zeit wie der Bonner. Und wenn dieser Puls stockt oder schneller schlägt, dann ist Phoenix da: live bei der Abstimmung im Parlament, ein paar Einschätzungen vom Korrespondenten, wir gehen weiter zur Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus. In der Zwischenzeit ist einer der Politik-Professoren aus dem Bonner Umland ins Studio geeilt, die womöglich mehr Zeit vor den Phoenix-Kameras verbringen als in Hörsälen: "Danke, dass Sie es so schnell einrichten konnten." Natürlich gibt es all das mittlerweile auch bei Twitter und Facebook, das lineare Fernsehen aber trägt den Zuschauer durch Krankheitstage und langweilige Feierabende auf der Couch, ohne dass er einen Finger rühren muss.

Live-Fernsehen ist Improvisationskunst

Ungerührt von allen Volten der Politik und vor allem mit bemerkenswerter Ausdauer führen Moderatoren und Reporter die Zuschauer durchs Dickicht der aktuellen Ereignisse. Das ist keineswegs zu unterschätzen: Moderatoren wie Ines Arland und Berichterstatter wie Erhard Scherfer oder Gerd-Joachim von Fallois halten die Live-Sendungen oft über viele Stunden am Laufen, und nicht selten glänzen sie als Improvisationskünstler. Nicht nur, wenn mal wieder alles gleichzeitig zu passieren scheint, sondern vor allem dann, wenn nichts passiert.

stern-Stimme Buttlar: Die CDU und die unmögliche Mehrheit 10.30Die Pressekonferenz von AKK verzögert sich auf unbestimmte Zeit? Die Fraktionssitzung ist immer noch nicht zu Ende? Dann werden Studiogespräche eben doch spontan etwas länger als geplant, technische Fehler souverän überspielt und zum dritten Mal ein Statement von vor zwei Stunden eingespielt. Es kann ja nicht jeder den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen.

Dabei sein, wenn Geschichte gemacht wird – ein Suchtfaktor

Aber es gibt sie immer wieder, diese Tage, an denen man sich genau dabei erwischt: Wenn die Faszination Echtzeitfernsehen den Zuschauer über Stunden an den Bildschirm bindet. Im Alltag gilt das wohl nur für Nachrichtenjunkies, die bei Übertragungen von Parteitagen auch noch die Abstimmungen zu Geschäftsordnungsanträgen nebenbei laufen lassen.

Wenn es aber zur Sache geht wie in Thüringen, dann gibt es kaum ein faszinierenderes Gefühl als dabei zu sein, wenn Geschichte geschrieben wird. Dann möchte man eben nicht am Ende des Tages einen Fünf-Minuten-Beitrag im "heute journal" sehen und ein Interview von Marietta Slomka, keine aufgeregte Talkshow. Der Fernsehzuschauer entwickelt in solchen Momente eine ganz besondere Freude an der "story as it unfolds", wie die Amerikaner sagen: noch eine Pressekonferenz, noch eine Expertenmeinung, noch ein Statement. Und am Abend, wenn die Welt wieder einmal verrückt gespielt hat, entspannen: mit einer Doku über "Afrikas Naturparadiese".

Nachrichten aus Deutschland: Käse-Lkw mit 20 Tonnen Ladung fängt auf der Autobahn Feuer

Erlenbach: Käse-Lkw mit 20 Tonnen Ladung fängt Feuer

Ein Lastwagen mit 20 Tonnen Käse als Ladung ist auf der Autobahn 6 in Baden-Württemberg vollständig ausgebrannt. Nach Angaben der Polizei bemerkte der Fahrer am frühen Samstagmorgen bei Erlenbach im Landkreis Heilbronn, dass ein hinterer Reifen seines Fahrzeugs qualmte. Als er stoppte, habe der Reifen bereits gebrannt und das Feuer habe sich schnell auf den mit Käse beladenen Hänger ausgebreitet. 

Verletzt wurde niemand, es entstand ein Schaden von den Angaben zufolge etwa 100.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Mannheim wurde im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

Quelle: DPA

Speyer: Parfümgeruch überführt betrunkenen Autofahrer

Sein Parfümgeruch ist einem betrunkenen und vor der Polizei flüchtenden Autofahrer zum Verhängnis geworden. Der 26-Jährige aus Speyer war einer Streife in der Nacht auf Samstag aufgefallen, weil er zu schnell unterwegs war und während der Fahrt die Lichter ausschaltete, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten den Wagen eingeholt hatten, hatte der Mann sein Fahrzeug abgestellt und war zu Fuß geflüchtet. Eine Parfümwolke, die auch im Innenraum des abgestellten Fluchtwagens waberte, führte die Beamten schließlich hinter eine nahe Hecke, wo sich der 26-Jährige versteckte. 

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Mann muss den Angaben zufolge nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer rechnen.

Quelle: DPA

Offenburg: Unfall mit Reisebus - Drei Verletzte 

Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind auf der Autobahn 5 nahe Offenburg drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stießen in der Nacht zum Samstag zunächst zwei Autos zusammen, von denen dann eins unbeleuchtet auf der linken Spur stehen blieb. Der Fahrer des nachfolgenden Reisebusses bremste ab und wollte das unbeleuchtete Auto absichern. Das erkannte ein Autofahrer zu spät und krachte mit seinem Wagen in den Bus. Drei Autoinsassen wurden bei dem Unfall verletzt. In dem Reisebus wurde niemand verletzt. Die A5 war in Richtung Basel längere Zeit gesperrt.

Quelle: DPA

Berlin: Tödlicher Unfall mit Polizeiauto - Fußgänger stirbt

Bei einem Unfall mit einem Polizeiauto ist in Berlin-Marzahn ein Fußgänger getötet worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Funkwagen mit Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz nach einem bewaffneten Überfall, als der Fußgänger auf die Allee der Kosmonauten lief und von dem Fahrzeug erfasst wurde. Der schwer verletzte Fußgänger starb am späten Freitagabend in einem Krankenhaus.

Quelle: DPA

Dillingen: Mann mit zwei Hunden blockiert Straße – Polizei schießt mit Taser auf Tier

Ein Mann mit zwei Hunden hat mitten auf einer Straße in Dillingen im Saarland zunächst einen Verkehrsstau und dann einen Polizeieinsatz ausgelöst. Als die Beamten eintrafen, hatte sich hinter dem 27-Jährigen schon ein langer Stau gebildet, wie die Polizei weiter mitteilte. Statt die Straße zu verlassen, kündigte der Hundebesitzer an, auf die Autobahn zu gehen. Die Polizisten überwältigten den Mann, der sich heftig wehrte. Einer seiner Hunde rannte auf die Polizisten zu, die einen Taser gegen das aggressive Tier einsetzten. Der Hund lief weg und sprang in ein parkendes Auto, wo er eingesperrt wurde. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht, seine Hunde ins Tierheim.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Hamburg von Freitag, 14. Februar

Lüneburg/Nordhausen: DHL-Transporter für Umzug geklaut

Vier junge Männer im Alter zwischen 15 und 21 Jahren haben einen DHL-Transporter inklusive Pakete geklaut, um den Umzug des Ältesten vom thüringischen Nordhausen nach Hamburg zu stemmen. Wie die Polizei berichtet, wurde das Quartett in der Nacht zum Mittwoch in der Wohnung des 21-Jährigen festgenommen, als sie das Fahrzeug beluden. Der Transporter stand noch mit den Paketen darin vor dem Haus. In der Wohnung fanden die Beamten zudem eine DHL-Jacke und gestohlene Dokumente. "Weitere, vermutlich gestohlene Gegenstände, darunter Fahrradteile und Fahrräder, entdeckten die Beamten bei der Durchsuchung anderer privat genutzter Räume des 21-Jährigen", heißt es. Der 15-Jährige, wie einer der 18-Jährigen wohnhaft in Lüneburg in Niedersachsen, galt zudem seit dem 10. Februar als vermisst. Am Donnerstag wurde gegen den 21-Jährigen Haftbefehl erlassen. Weiter teilt die Polizei mit: "Auch der 18-Jährige aus Lüneburg muss hinter Gitter. Er befand sich auf Bewährung in Freiheit, die nun widerrufen wurde". Der andere 18-Jährige kam auf freien Fuß, der 15-Jährige wurde von seinen Eltern abgeholt. Den Transporter und die gefundenen Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt. 

post lüneburg

Quellen:Polizei I, Polizei II, Polizei III

Lienen: 19-jähriger Feuerwehrmann von Trümmern erschlagen

Der bei einer Gasexplosion in Lienen im nördlichen Münsterland getötete Feuerwehrmann ist von herabstürzenden Trümmerteilen erschlagen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Münster nach der Obduktion am Freitag mit. Der 19 Jahre alte Feuerwehrmann war nach komplizierten Bergungsarbeiten am vergangenen Samstag tot aufgefunden worden. Die Mordkommission geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus. Es gebe aber derzeit keine Hinweise darauf, dass gezielt Feuerwehrleute getötet werden sollten, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war aus einer im Keller platzierten Flasche Gas ausgetreten. Nun habe man im Keller noch eine Kerze gefunden. Es sei davon auszugehen, dass die Gasexplosion mit ihr herbeigeführt wurde, hieß es aus der Mordkommission. Die am Tatort sichergestellte Gasflasche und die Kerze würden beim Landeskriminalamt in Düsseldorf auf auswertbare Spuren untersucht. Man hoffe auf DNA-Spuren. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tat von einer oder mehreren Personen begangen worden sei, die nicht in dem Haus lebten. Ein Motiv sei weiter unklar.

Quelle: DPA

Obertshausen: Zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt

Im hessischen Obertshausen sind am Freitagmorgen zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde in seiner Wohnung vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. Bei der Festnahme habe er leichte Verletzungen davongetragen. Die näheren Umstände zur Schussabgabe seien noch unklar, erklärte die Polizei weiter.

Die schwerverletzten Opfer kamen nach Polizeiangaben umgehend in umliegende Krankenhäuser. Ein Polizeihubschrauber sollte Übersichtsaufnahmen vom Tatort machen.

Quelle: AFP

Köln 32-Jährige stürzt beim Fotografieren in den Rhein

Beim Fotografieren ist eine Frau an der Rheinpromende in Köln in den Strom gestürzt. Die 32-Jährige aus Bayern fiel am frühen Freitagmorgen in Höhe der Deutzer Brücke in den Fluss, wie die Polizei mitteilte. Nach dem Sturz gelang es der Frau, sich an einer Ankerkette an einem Anleger festzuhalten. Die vom 38-jährigen Ehemann der Verunglückten alarmierte Feuerwehr konnte die Frau kurz danach aus den Fluten retten. Ein Rettungswagen brachte sie mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Wasserschutzpolizei, Streifenwagenbesatzungen und die Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot am Einsatzort.

Quelle: AFP

Ahlen: Ältere Dame mit Kettensäge aus Hecke befreit

Mit Schwung in die Hecke des Nachbarn: Beim Zurücksetzen aus einer Einfahrt ist eine ältere Frau im westfälischen Ahlen mit ihrem Auto im Gebüsch auf der anderen Straßenseite gelandet.

Nachrichten aus Deutschland
Eine Autofahrerin in NRW landete mit ihrem Wagen in der Hecke
Kurzzeitig sei sie wegen der Zweige und Äste in ihrem Fahrzeug gefangen gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitag. Die Einsatzkräfte hätten eine Kettensäge einsetzen müssen, um sie zu befreien. Warum die Frau am Donnerstag die Kontrolle über ihren Wagen verlor und rückwärts über die Straße fuhr, sei unklar. "Wir gehen davon aus, dass sie zu stark aufs Gas gegangen ist", so der Sprecher. Verletzt wurde niemand.

Quelle: DPA

Rheda-Wiedenbrück: Wagemutiger Lastwagenfahrer stoppt Falschfahrer auf A2 

Nach einer zehn Kilometer langen Geisterfahrt auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen ist ein 64-Jähriger von einem Lastwagenfahrer gestoppt worden. Der wagemutige 61 Jahre alte Lenker des Sattelschleppers hatte am Donnerstagabend die Geisterfahrerwarnung im Radio gehört, wie die Polizei mitteilte. Als ihm kurz darauf der Lieferwagen bei Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) auf dem Standstreifen entgegenkam, fuhr er ebenfalls auf den Standstreifen und hielt seinen Lkw an. Der Geisterfahrer wurde durch das Manöver blockiert und konnte von der Autobahnpolizei, die den Mann bereits verfolgt hatte, kontrolliert werden. 

Dem 64-Jährigen, der mit dem Lieferwagen unterwegs war, wurde Blut abgenommen, sein Führerschein sichergestellt, wie die Polizei mitteilte. Verletzte gab es ersten Erkenntnissen zufolge nicht.

Quelle: DPA

Plochingen: Ermittlungen nach blutigem Streit laufen weiter 

Nach der blutigen Auseinandersetzung auf offener Straße in Plochingen (Baden-Württemberg) dauern die Ermittlungen weiter an. Im Laufe des Vormittags wolle sich die Polizei erneut zum Stand der Ermittlungen äußern, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Freitagmorgen.

Bei der Auseinandersetzung am Donnerstag, an der fünf Personen beteiligt gewesen sein sollen, wurden zwei Männer verletzt. Ein 21-Jähriger erlitt Schuss-, ein 29-Jähriger Stichverletzungen. Beide kamen ins Krankenhaus. Mehrere Tatverdächtige flüchteten zu Fuß. Etwa eine Stunde nach der Tat nahm die Polizei einen der Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest. Der 20-Jährige sei bei seiner Festnahme unbewaffnet gewesen, so die Polizei. Nach mindestens zwei weiteren Tatverdächtigen wurde zunächst weiter gefahndet. Die Polizei sperrte für den Großeinsatz vorübergehend mehrere Straßen und rief dazu auf, den betroffenen Bereich zu meiden. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Hamburg von Donnerstag, 13. Februar

Rendsburg: Junge Mutter in Hotel getötet

Eine junge Mutter ist ersten Erkenntnissen zufolge von ihrem Begleiter in einem Hotelzimmer in Schleswig-Holstein getötet worden – in Gegenwart ihres Babys. Gegen den 24-Jährigen wurde vom Amtsgericht Rendsburg am Donnerstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Kiel mit. 

Der Mann erwürgte die 28-jährige Frau aus Schleswig-Holstein in Rendsburg, so der bisherige Stand. Beide kannten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits vor der Tat. In welchem Verhältnis sie standen, sei aber noch unklar. Neben der Toten war der Säugling der Frau gefunden worden. Über die Nationalität des mutmaßlichen Täters machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. 

Der mutmaßliche Täter hatte der Frau den Angaben zufolge bereits im September Gewalt angetan. Das Amtsgericht Rendsburg erließ danach auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel gegen ihn einen Strafbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz.

Quelle: DPA

Wangerooge: Badestrand nach Sturmflut fast komplett weggespült

Nach einer ungewöhnlichen Serie von Sturmfluten in Folge von Sturmtief "Sabine" ist der Badestrand auf Wangerooge größtenteils verschwunden. "80 000 Kubikmeter Sand sind weg von 100.000", sagte Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) am Donnerstag. Ob der Sand für das gewohnte Bild vom rund einen Kilometer langen Traumstrand bis zum Sommer wieder aufgefüllt werden kann, ist ungewiss.

Nachrichten aus Deutschland
Ein Schild an der Strandpromenade von Wangerooge warnt vor dem Betreten des Reststrandes nach den Sturmfluten der vergangenen Tage
© Peter Kuchenbuch-Hanken

Normalerweise wird das, was in der Sturmflutsaison abgetragen wird, mit Sand aus dem Osten der Insel aufgefüllt. In den vergangenen Jahren waren das laut Bürgermeister je rund 50.000 bis 55.000 Kubikmeter Sand. Doch die Vorräte gingen zur Neige. Die Kurverwaltung hoffe darauf, zusätzlich etwas von Sandbänken entnehmen zu dürfen.

"So wie der Strand jetzt ist, können wir nicht mal 100 Strandkörbe hinstellen", sagte Fangohr. Rund 1400 stünden dort normalerweise zur Hauptsaison. Aktuell trenne eine Abbruchkante von stellenweise bis zu vier Metern die Promenade vom Strand. Ab Mitte März sollen die Laster mit Sand rollen, um den Strand wieder aufzuschütten. "4000 Touren über sechs Wochen."

Quelle: AFP 

Krefeld: Stadtwerke warnen vor Enterokokken im Trinkwasser

Im Krefelder Stadtteil Hüls wurde eine Belastung mit Enterokokken im Trinkwasser festgestellt. Wie die Stadtwerke Krefeld mitteilen, wird nach der Ursache noch gesucht. Es wird daher empfohlen, Leitungswasser vor einem weiteren Gebrauch wie der Zubereitung von Essen, dem Abwaschen von Lebensmitteln, dem Zähneputzen oder für medizinische Zwecke wie Wundreinigung oder Nasenspülungen abzukochen. "Als Brauchwasser, bspw. beim Duschen oder Waschen, kann es weiterhin verwendet werden, sofern das Wasser nicht getrunken wird oder auf offene Wunden gelangt", heißt es. 

Quelle:Stadtwerke Krefeld

Halle: Nach Anschlag erneut Schuss auf Döner-Imbiss?

Friedberg: Zwei Tote mit Schussverletzungen in Hessen aufgefunden

 In Hessen sind zwei Tote mit Schussverletzungen aufgefunden worden. Die beiden Männer wurden am Mittwochabend leblos in Nidda und Freigericht entdeckt, wie die Polizei in Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag mitteilten. Beide Männer kannten sich demnach. Die Leiche eines 43-Jährigen in Nidda wurde zuerst entdeckt. Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen 49-Jährigen, in dessen Gesellschaft der 43-Jährige am Abend gewesen sein soll. Er wurde später ebenfalls leblos mit Schussverletzungen in Freigericht aufgefunden. Bei dem älteren Mann wurde eine Waffe gefunden. Ersten Ermittlungen zufolge beging er Suizid. Zur Frage, ob der jüngere Mann mit der beschlagnahmten Waffe getötet wurde, wurde noch ermittelt. Die Hintergründe und ein mögliches Motiv waren zunächst unklar.

Quelle: AFP

Syke: Staatsschutz ermittelt nach Restaurant-Brand

In einem Restaurant in Syke bei Bremen ist nach einem Einbruch unbekannter Täter ein Feuer ausgebrochen – nun ermittelt der Staatsschutz. Es gebe Hinweise auf Brandstiftung und ein "fremdenfeindliches Motiv", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Der Eigentümer habe einen Migrationshintergrund. Auf der Rückseite der Gaststätte hatten die mutmaßlichen Brandstifter eine Glastür aufgebrochen, darauf wurde ein großes Hakenkreuz gemalt. In dem Restaurant habe sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Nacht zum Donnerstag niemand aufgehalten, sagte die Sprecherin. Der Sachschaden wurde auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Nach den Tätern sei noch in der Nacht auch mit einem Hubschrauber gefahndet worden.

Quelle: DPA

Berlin: Vier Angeklagte wegen Pflegebetrugs in Millionenhöhe vor Gericht

In Berlin müssen sich seit Donnerstag vier Angeklagte wegen mutmaßlichen Betrugs in der Pflegebranche in Millionenhöhe vor Gericht verantworten. Eine 63-jährige Frau soll als Geschäftsführerin einer Firma dort und unter dem Namen anderer Unternehmen unqualifizierte Pflegekräfte eingesetzt haben. Bei den Krankenkassen soll sie jedoch erbrachte Leistungen entsprechend qualifizierter Fachkräfte abgerechnet haben. Auch soll sie Pfleger ohne ausreichende Deutschkenntnisse beschäftigt haben.     Beispielsweise soll die Frau die drei anderen Angeklagten als Intensivpfleger eingesetzt haben, obwohl ihnen die Qualifikation fehlte. In insgesamt 91 Fällen soll die Geschäftsführerin teilweise gemeinsam mit den anderen Angeklagten falsche Angaben gegenüber den Krankenkassen gemacht haben. Allein dadurch soll ein Schaden von rund 1,4 Millionen Euro entstanden sein. Für den Prozess vor dem Berliner Landgericht sind rund 30 Termine bis August geplant.

Quelle: DPA

Frankfurt: In Dach gestürzter Kranausleger geborgen

Der im Wintersturm "Sabine" in das Dach des Frankfurter Doms gestürzte Kranausleger ist geborgen worden. Das 45 Meter lange Stahlteil wurde mit zwei Autokränen angehoben und abtransportiert, wie die Mainmetropole am Mittwochabend mitteilte. Der Ausleger war in der Nacht zum Montag im Sturm umgeknickt und in das Dach gestürzt. Die Bergung dauerte rund fünf Stunden. "Ich bin sehr erleichtert, dass der Kranausleger sicher geborgen werden konnte und keine weiteren Schäden am Dom entstanden sind", erklärte Bauderzenent Jan Schneider. Das Dach war erst kurz vor dem Sturm neu gedeckt worden. Der rund 50 Meter hohe Kran wurde für die Dach- und Fassadensanierung am Dom eingesetzt. Er sollte am Donnerstag regulär abgebaut werden.

Durch den Absturz des Auslegers wurden die östliche und westliche Dachfläche des südlichen Seitenschiffs beschädigt. Betroffen ist auch die Firstkonstruktion. Die Höhe des Schadens blieb unklar. Das Dach wird zunächst notdürftig abgedichtet, damit kein Regen eindringt. Dom und Domturm bleiben bis zum Abschluss der Abdichtungs- und Sicherungsarbeiten geschlossen. Das Dommuseum öffnete am Donnerstag wieder regulär.

Quelle: DPA

Freiburg: Prozess um Tod von Artistin aus Europapark Rust findet doch statt

Im Fall einer im Mai im Altrhein bei Rust tot aufgefundenen Artistin des Europaparks, die auch Teilnehmerin der RTL-Show "Das Supertalent" war, gibt es nun doch einen Prozess. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe sieht einen hinreichenden Tatverdacht gegen den Exfreund der 33-Jährigen und eröffnete das Hauptverfahren gegen den Mann, wie das Landgericht Freiburg am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte das Freiburger Gericht die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt.    

Die Karlsruher Richter gaben damit den sofortigen Beschwerden der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger statt. Diese wehrten sich gegen einen Beschluss des Freiburger Schwurgerichts vom Oktober, keinen Totschlagsprozess gegen den Mann zu führen. Die Beschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls blieb allerdings erfolglos. Das OLG sieht derzeit keinen für einen Haftbefehl notwendigen dringenden Tatverdacht. Über den weiteren Verfahrensgang soll nun die neue Kammer des Landgerichts Freiburg entscheiden, die den Fall zugewiesen bekam. Die Leiche der aus der Ukraine stammenden Frau war in Folie verpackt und mit Hanteln beschwert im Mai vergangenen Jahres im Altrhein entdeckt worden - die Todesursache konnte aber nicht ermittelt werden.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 12. Februar:

Hessen: Heiratsantrag in Maisfeld landet bei Google Maps

Deutschland Nachrichten Hessen
Ein besonderer Heiratsantrag ist bei Google Maps gelandet: In Hüttenberg in Hessen hat ein Mann die Frage aller Fragen in ein Maisfeld gemäht
© Screenshot Google Maps
Ein ungewöhnlicher Heiratsantrag aus Hessen ist völlig ungeplant derzeit weltweit zu sehen. Wer sich im Internet mit der Satellitenfunktion des Kartenprogramms Google Maps das mittelhessische Hüttenberg näher anschaut, sieht nicht nur Straßen und Häuser, sondern auch den riesigen Schriftzug "Willst du mich heiraten?" in einem Feld. Dahinter steckt Steffen Schwarz, der die Frage mithilfe einer Sämaschine auf den Acker gebracht hat. Dass sein Heiratsantrag als Satellitenbild bei Google Maps auftauchen könnte, "war mir nicht klar und so eigentlich nicht geplant", erzählt der 32-Jährige. Erst seine Tante aus Kanada habe ihn darauf aufmerksam gemacht. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Der Antrag liegt bereits eine Weile zurück: Bereits im vergangenen Jahr kam Schwarz, der im Nebenberuf Landwirt ist, auf die Idee mit dem Schriftzug im Feld. Sein Trauzeuge habe die Sämaschine so programmiert, dass bei der Maisaussaat die für die Buchstaben reservierten Stellen frei blieben, berichtet der Hüttenberger. Der Schriftzug war demnach etwa 100 mal 200 Meter groß und nur aus der Luft zu sehen. Sowie der Mais drum herum hoch genug stand, brachte er nach eigenen Angaben im Mai 2019 seine Freundin dazu, eine Drohne über das Feld fliegen zu lassen - natürlich hatte Schwarz auch einen Ring dabei. Die Freundin sagte "Ja", so dass nun im Juni Hochzeit gefeiert werden soll. Auch wenn der Acker-Antrag im Internet noch zu sehen ist - vor Ort wachse nun komplett Weizen, sagt der Bräutigam.

Quelle: DPA

Lindau: Polizei gibt Entwarnung nach Amok-Alarm an Schule

An einer Schule in Lindau am Bodensee fand am Mittwochnachmittag ein Großeinsatz der Polizei statt. Gegen 13 Uhr drohte ein bisher Unbekannter mit einem Amoklauf an einer Grund- und Mittelschule. "Die Hintergründe sind noch unklar", erklärt ein Sprecher des zuständigen Präsidiums gegenüber dem Onlinemagazin "nordbayern.de". Die Polizei nahm den Hinweis jedoch sehr ernst und durchkämmte die Schule mit einem Großaufgebot. Es habe jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, so das Präsidium.

Quelle: nordbayern.de

Mainz: Polizeieinsatz nach vermeintlichem Schuss

Im Mainzer Stadtteil Weisenau nahmen Beamte am Nachmittag einen verdächtigen 24-Jährigen fest. Zuvor hatten Zeugen gemeldet, einen lauten Knall gehört zu haben, es bestand der Verdacht, dass ein Schuss gefallen sei. Wie die Polizei Mainz mitteilte, sei bis jetzt jedoch eine Waffe gefunden worden. Die Polizei hatte die Anwohner bei Twitter gewarnt und gebeten, sich an die entsprechenden Anweisungen der Beamten zu halten.

Quelle:Polizei Mainz

Berlin: Zwei Frauen streiten um Parkplatz, die Nachbarin greift sie mit dem Messer an

In Kreuzberg hat sich gestern Abend eine Auseinandersetzung wegen einer Lappalie derart zugespitzt, dass eine Frau hierbei schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen stritten auf einem Anwohnerparkplatz zwei Frauen, eine 27- und eine 28-Jährige, mit einer 50-Jährigen und deren 40 Jahre altem Partner. Grund soll das Parken der 28-Jährigen auf dem angemieteten Parkplatz der 50-Jährigen gewesen sein. In den lautstarken Streit sollen sich dann zwei Anwohner, eine Frau und ein Mann, eingemischt haben, die von ihrem Balkon aus Ruhe gefordert hätten. Die 27-Jährige soll auf das Einmischen verbal aggressiv reagiert und zurückgebrüllt haben. Daraufhin seien die beiden brüllend Ruhe fordernden Anwohner, eine 24-Jährige und ihr 32 Jahre alter Ehemann, plötzlich aus dem Haus gerannt gekommen und auf die 27-Jährige zugestürmt sein. Nach Angaben der 28-Jährigen soll das Paar dann sofort auf die 27-Jährige losgegangen sein und diese körperlich attackiert haben.

Wenig später sollen sich beide wieder in das Haus zurückgezogen haben. Die beiden Frauen wollten sich ebenfalls entfernen, die jüngere der Beiden brach jedoch wenige Meter weiter plötzlich zusammen und stellte erst in diesem Moment eine blutende Stichwunde im Bauchbereich fest. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie operiert werden musste und anschließend stationär verblieb. Ebenfalls alarmierte Polizeikräfte konfrontierten das von den Zeugen beschuldigte Paar mit den Vorwürfen. Beide, der 32-Jährige und die 24-Jährige, wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Quelle:Polizei Berlin

Lübeck: Mann schlägt Zugbegleiter mit Faust ins Gesicht

Ein 26-Jähriger hat am Bahnhof Schönberg einen Zugbegleiter tätlich angegriffen, nachdem dieser ihn aufgrund eines fehlenden Tickets aus dem Zug verwiesen hatte. Im Regionalexpress auf der Fahrt von Neubrandenburg in Richtung Lübeck wurde der 26-jähriger auffällig, weil er kein Ticket vorlegen konnte. Da der Mann angab, kein Geld und auch keinen Ausweis mitzuführen, wurde er von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Am Bahnhof Schönberg stieg er aus dem Zug, war aber mittlerweile so in Rage geraten, dass er mehrfach gegen die Scheiben des Zuges schlug. Plötzlich und unvermittelt drehte er sich dann zum Zugbegleiter um und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Dieser verlor das Gleichgewicht und fiel zu Boden. Aufmerksame Reisende bekamen den Vorfall mit und schritten beherzt ein. Somit konnte schlimmeres vermieden werden. Der gewalttätige Mann verließ daraufhin den Bahnsteig. Der an der Stirn verletzte Zugbegleiter setzte seine Fahrt fort und erstattete bei der Bundespolizei Strafanzeige. Eine knappe Stunde später meldete sich eine Zugbegleiterin bei der Bundespolizei. Aufgrund der ihr bekannten Täterbeschreibung teilte sie mit, dass sich der Mann im Zug nach Lübeck befindet. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann am Lübecker Hauptbahnhof dann endgültig stellen. Der Zugbegleiter musste aufgrund der Verletzung einen Arzt aufsuchen und ist für mehrere Tage krank geschrieben.

Quelle: Polizei Kiel

Glatteis sorgt für viele Unfälle auf deutschen Autobahnen

Nach dem schweren Unwetter zum Wochenbeginn macht den Menschen in Deutschland nun in vielen Teilen Glätte und Eis zu schaffen. Im sächsischen Weischlitz auf der A72 und im Nordosten Bayerns gab es auf mehreren Autobahnen glättebedingte Beeinträchtigungen und vor allem in der Region Hof Unfälle mit Blechschäden. Zudem waren mehrere Fahrzeuge liegen geblieben. Schwerer verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. 

Quelle: DPA

Nienburg: Windböe weht Seniorin vor Auto

Ein starker Windstoß hat eine Seniorin im niedersächsischen Nienburg vor ein herannahendes Auto geweht. Die 77-jährige Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen war eine 82-jährige Nienburgerin mit ihrem Einkaufstrolley zu Fuß auf dem Bürgersteig unterwegs, als ihr Trolley von einer Windböe erfasst und die Frau daran auf die Fahrbahn gezogen wurde. Eine 77-jährige Nienburgerin konnte mit ihrem PKW der Frau nicht mehr ausweichen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Die 82-Jährige war zunächst noch ansprechbar, wurde jedoch schwer verletzt mit einem Rettungswagen in das Nienburger Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später ihren Verletzungen erlag. Die 77-jährige Fahrerin blieb unverletzt. An ihrem PKW entstand leichter Sachschaden.

Quelle:Polizei Nienburg

Menden: Vermisste Zehnjährige ist ertrunken 

Die am Wochenende tot aufgefundene Zehnjährige aus Menden im Sauerland ist ertrunken. Das habe die Obduktion am Dienstag ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Das Mädchen war etwa eine Woche verschwunden, bevor es am Sonntagmorgen tot in einem Wehr auf der Ruhr entdeckt wurde. Zuvor hatte die "Westfalenpost" berichtet.

Das als scheu geltende, autistische Kind war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung gelaufen – wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in die Hönne gefallen sein könnte, einen Nebenfluss der Ruhr, der unmittelbar an dem Haus der Familie entlang fließt und in die Ruhr mündet. Suchtrupps hatten mit einem Hubschrauber, Strömungsrettern der Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern tagelang das Ufer, den Fluss und die Region abgesucht, um das Mädchen zu finden.

Quelle: DPA

Siegen: Autofahrer stecken stundenlang in Stau fest

In Nordrhein-Westfalen musste am späten Dienstagabend ein Teil der Autobahn 45 bei Siegen für mehrere Stunden gesperrt werden. Zahlreiche Autofahrer mussten in der Nacht auf Mittwoch für mehrere Stunden im Stau ausharren. Wegen der schnell einsetzender Glätte hatten sich Lastwagen festgefahren, zudem sei es zu mehreren Unfällen mit Blechschäden gekommen, hieß es von der Polizei. Die Autobahn war auf einem rund 18 Kilometer langen Abschnitt gesperrt. Gegen 2.40 Uhr waren laut Polizei alle Spuren in beide Richtungen wieder frei. Bei mehreren Unfällen wurden insgesamt zwei Menschen leicht verletzt.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 11. Februar:

Pasewalk: Frau wird von Riesenkatze verfolgt und lockt sie zur Polizei

In Mecklenburg-Vorpommern kam es letzte Woche zu einem tierischen Zwischenfall: In Pasewalk wurde eine Passantin von einer großen Katze verfolgt. Weil kein Besitzer zu sehen war und sie die Katze auch sonst niemandem zuordnen konnte, ging die Frau direkt weiter auf das örtliche Polizeirevier – gefolgt von der Katze. Dort wurde das Tier von der Polizei Vorpommern-Greifswald aufgenommen und versorgt. Außerdem starteten die Beamten gleich eine "Facebook-Fahndung", um den Besitzer der Katze zu finden.

Wie sich herausstellte, war die Besitzerin der Katze in Urlaub. Als Katze "Bekka" feststellte, dass niemand zu Hause war, machte sie sich wohl noch einmal zu einem Spaziergang auf. Die Mutter der Katzenhalterin, die auf das Tier aufpasste, alarmierte ihre Tochter und ihre Enkelin, als der Vierbeiner abends nicht mehr auftauchte. Am nächsten Tag sah die Enkelin dann den Facebook-Post der Polizei und Bekka konnte von ihrer Besitzerin abgeholt werden.

Quelle: Polizei Vorpommern-Greifswald

Kelheim: Unbekannte erlauben sich Scherz mit Krokodilkopf aus Plastik

Am Samstag wurde die bayerische Polizei zu einem Einsatz am Kelheimer Frauenforst gerufen. Dort hatte jemand ein Krokodil in einem Tümpel entdeckt, wie die Beamten am Dienstagmittag berichteten. Tatsächlich traf eine Streife auf das Tier – allerdings handelte es sich um einen eingefrorenen Krokodilkopf aus Plastik. "Der Krokodilkopf wurde sichergestellt, um weiteren Verwechslungen vorzubeugen", twitterten die Beamten.

Quelle: Twitter/Polizei Niederbayern

Glatten: Mann verunglückt bei Beseitigung von Sturmschäden

Im Nordschwarzwald ist ein Mann beim Beseitigen von Sturmschäden tödlich verunglückt. Er hatte an einem entwurzelten Baum gesägt, als der Wurzelballen ins Rutschen geriet und den Mann unter sich begrub, wie der ""Schwarzwälder Bote" berichtet. Die gerufenen Einsatzkräfte sicherten den Baumstumpf gegen weiteres Abrutschen, sogar ein Bagger war im Einsatz. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Notfallseelsorger betreuten die Angehörigen und Einsatzkräfte, die mit rund 45 Helfern im Einsatz waren.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Wesseling: Brand in Schule – 1400 Schüler gerettet

Im nordrhein-westfälischen Wesseling bei Köln ist am Dienstagvormittag ein Großbrand ausgebrochen. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" berichtet, fing das Dach der Wilhelm-Bush-Hauptschule gegen 12 Uhr Feuer. Verletzte gab es nicht, da der betroffene Gebäudeteil seit mehreren Wochen nicht genutzt wird. Die etwa 1400 Schüler konnten den übrigen Teil des Gebäudes rechtzeitig verlassen. Über 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind derzeit im Einsatz.

Quelle:Kölner Stadtanzeiger

Fulda: Zwei Schüler und zwei Lehrer nach Verpuffung in Chemieraum verletzt 

Im hessischen Schloss Bieberstein hat es einen Unfall in einem Chemieraum gegeben. Wie die Polizei berichtete, wurden dabei zwei Schüler und zwei Lehrer verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie schwer die Verletzungen sind, konnten die Beamten bislang noch nicht sagen. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden bei Aufräumarbeiten durch Lehrkräfte mehrere bislang unbekannte Stoffe vermischt, sodass es zu einer Verpuffung kam. Schüler hätten sich zu dem Zeitpunkt nicht in dem Raum befunden, allerdings seien durch die Ausbreitung des Gases in der Nähe befindliche Personen in Mitleidenschaft gezogen worden, heißt es. Weitere Personen vor Ort werden vorsorglich ärztlich untersucht.Die betroffenen Räumlichkeiten wurden geräumt. 

Quelle: Polizei Osthessen

Frankfurt: Patient geht in Notaufnahme auf Ärzte und Pfleger los

In einem Krankenhaus in Frankfurt am Main hat am frühen Sonntagmorgen ein 19-Jähriger in der Notaufnahme Ärzte und Pfleger angegriffen. Wie die Polizei berichtet, wurde der Mann zuvor von Freunden in die Notaufnahme gebracht. "Hier änderte sich allmählich sein Gemütszustand derart, dass er zunehmend aggressiver gegenüber dem Klinikpersonal wurde", heißt es im Bericht. Der Patient schlug und trat um sich, griff Ärzte und Pflegepersonal an. Die alarmierten Polizisten konnten ihn zunächst nicht beruhigen und setzten einen Taser ein, um den Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Eine medikamentöse Behandlung zur Beruhigung zeigte im Anschluss erst langsam Wirkung. Der Mann hätte angegeben, Marihuana geraucht zu haben. Ob dies ursächlich für den Ausraster war, blieb offen. Bei dem Vorfall wurden  drei Krankenhausmitarbeiter und ein Polizeibeamter verletzt.

Quelle:Polizei Frankfurt

Prozess um Doppelmord am Bahnhof Iserlohn: Angeklagter schweigt 

Unter Polizeischutz hat im nordrhein-westfälischen Hagen der Doppelmord-Prozess gegen einen 44-jährigen Mann begonnen. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, seine Ehefrau und deren neuen Lebenspartner im August 2019 am Bahnhof von Iserlohn erstochen zu haben. Zum Prozessauftakt am Dienstag vor dem Schwurgericht hat sich der Kosovare nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte seine Ehefrau als sein "Eigentum" betrachtet habe. Weil sie ihn verlassen habe, hätten die 32-Jährige und deren 23-jähriger Freund sterben müssen.

Laut Gerichtssprecher Bernhard Kuchler hat es im Vorfeld des Prozesses einen "Blutracheschwur" der Familie des getöteten Mannes gegeben. Deshalb finde der Prozess unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Ehefrau des Angeklagten war laut Staatsanwaltschaft 2018 in das Frauenhaus von Iserlohn geflüchtet, weil es in der Ehe zu Auseinandersetzungen gekommen sein soll.

Quelle: DPA

München: Bauarbeiter stürzt in Schacht

In München ist am Montag ein Bauarbeiter bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr berichtet, fiel der Mann in einen vier Meter tiefen Schacht. Alarmierte Notärzte übernahmen im Schacht die Erstversorgung, mit Unterstützung von Höhenrettern konnte der Verletzte geborgen und zur weiteren Behandlung abtransportiert werden. 

Quelle: Feuerwehr München 

Hamburg: Fischmarkt nach Sturmflut unter Wasser

Eine Sturmflut hat am Montagnachmittag den Fischmarkt in Hamburg-St. Pauli überschwemmt. Das Wasser stieg nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser. Damit handelte es sich um eine schwere Sturmflut. Die Hamburger Feuerwehr musste deswegen vorerst aber nicht zu einem Einsatz ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Am Dienstag und Mittwoch soll es jeweils zwei weitere Sturmfluten in Hamburg geben, die der Vorhersage zufolge etwas geringer ausfallen sollen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 10. Februar:

Oberhausen: Schwangere bekommt Kind in Gaststätte

In einer Oberhausener Gaststätte hat eine Frau ihr Baby zur Welt gebracht – ohne Arzt, aber dafür mit Hilfe einer Kellnerin und der Inhaberin des Lokals. Während in der Nacht zum Sonntag eine Schlagerparty in vollem Gange war, wurde das Mädchen auf der abgesperrten Toilettenanlage geboren, wie Inhaberin Sarah Terhorst der Deutschen Presse-Agentur am Montag erzählte. Noch bevor Notarzt und Rettungswagen eintrafen, sei das Baby schon da gewesen. "Die Kleine heißt Angelina, wir haben sie dem Notarzt frisch gebadet übergeben."  

Die beiden spontanen Geburtshelferinnen seien noch vom Kellner unterstützt worden, erzählte Terhorst. "Der ist immer hin und her gelaufen und hat uns frische Tücher gebracht." Mutter und Kind seien wohlauf und sollten am Dienstag das Krankenhaus verlassen. Zunächst hätten die feiernden Gäste gar nichts bemerkt. Erst als der Notarzt kam, machte die Geschichte die Runde. Terhorst: "Die Mutter und ihr Baby haben den Applaus ihres Lebens bekommen." Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" hatte zuvor über das "Schlager-Baby" berichtet.

Quelle: DPA

Münster: Tödliche Hausexplosion womöglich vorsätzlich herbeigeführt

Die Explosion im nordrhein-westfälischen Lienen, bei der am Samstag ein 19-jähriger Feuerwehrmann getötet wurde, ist womöglich vorsätzlich herbeigeführt worden. Darauf deuten erste Ergebnisse intensiver Ermittlungen vom Wochenende hin, wie der Münsteraner Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Montag mitteilte. Die Ermittlungen stünden aber noch am Anfang.    

Bei der Explosion in einem Wohnhaus waren der 19-Jährige ums Leben gekommen und vier weitere Feuerwehrleute verletzt worden. Im Keller des Hauses fanden die Ermittler eine Gasflasche, aus der vermutlich Gas ausgetreten war.

"Das Wohngebäude ist einsturzgefährdet und kann aktuell nicht betreten werden", erklärte der Leiter der Mordkommission, Frank Schneemann. Dies erschwere die Tatortaufnahme und die Spurensuche. Weiteren Aufschluss über die Hintergründe erhofften sich die Ermittler von Zeugenvernehmungen und ersten Hinweisen, denen die Polizei am Montag nachging.

Quelle: AFP

Berlin: Kranausleger löst sich – zwei Arbeiter schwer verletzt

Bei Kranarbeiten in Schönefeld bei Berlin sind am Montag zwei Arbeiter schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich der Ausleger eines Krans gelöst und war auf die beiden Männer gestürzt. Die Arbeiter im Alter von 45 und 57 Jahren wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht. Ob sich der Kranunfall im Zusammenhang mit dem Orkan "Sabine" ereignete, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Das Amt für Arbeitsschutz hat weitere Ermittlungen übernommen.

Quelle: DPA

Schleswig: Jungs geben Tasche mit 1250 Euro bei Polizei ab

In Schleswig-Holstein haben zwei Jungen eine herrenlose Handtasche mit weit mehr als tausend Euro zur Polizei gebracht. Nach Angaben der Beamten vom Montag fand das Duo im Alter von zwölf und 13 Jahren die Tasche am Samstag auf einer Straße in Schleswig und erschienen damit umgehend im nächsten Polizeirevier, um sie dort abzugeben.

In der Tasche befanden sich 1250 Euro, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Von den Beamten seien die ehrlichen Finder für ihr vorbildliches Verhalten gelobt worden. Der glückliche Besitzer habe inzwischen ermittelt werden können und werde die Tasche samt Geld am Montag abholen.

Quelle: AFP

Schweinfurt: Kleinkind bei illegalem Autorennen mit im Wagen

Bei einem illegalen Autorennen in Schweinfurt ist am Sonntagabend eine Frau verletzt worden. Ein zwei Jahre altes Kind, das ebenfalls in einem der beteiligten Autos saß, blieb unverletzt. Nach Angaben der Polizei vom Montag hatte ein 35-Jähriger sich ein Rennen mit einem 28 Jahre alten Autofahrer geliefert. Als einer der beiden nach einem gescheiterten Überholversuch wieder einscheren wollte, stießen die beiden Autos zusammen. Die Beifahrerin des 35-Jährigen wurde bei dem Unfall verletzt, verlor das Bewusstsein und kam ins Krankenhaus. Nach Polizeiangaben stritten beide Parteien nach dem Unfall lautstark miteinander. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Rennens.

Quelle: DPA

Berlin: Transfrau beleidigt und verletzt

Zwei Unbekannte haben in Berlin eine Transfrau beleidigt und mit Pfefferspray verletzt. Die beiden jungen Männer beleidigten die 51-Jährige am Sonntag in einer U-Bahn mit homophoben Sprüchen und drohten, ihre Haare mit einem Feuerzeug anzuzünden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Einer der Tatverdächtigen sprühte ihr anschließend Pfefferspray in die Augen. Bevor die Unbekannten an einem U-Bahnhof die Bahn verließen, bespuckten sie die 51-Jährige. Andere Fahrgästen kümmerten sich umgehend um die Transfrau und spülten ihr die Augen mit Wasser aus. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war nicht notwendig. Die Polizei sicherte die Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn und leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.

Quelle: DPA

Erfurt: 34-Jähriger steckt beim Rauchen seinen Balkon in Brand

Ein-34-Jähriger hat in der Nacht zum Samstag nach dem Rauchen seinen Balkon in Brand gesteckt und damit einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Mann "vermutlich noch glimmende Zigarettenreste unsachgemäß auf seinem Balkon entsorgt". Dadurch gerieten weitere Gegenstände in Brand. "Da anfänglich auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür", heißt es weiter. Den Bewohner fanden die Rettungskräfte schlafend im Bett vor. Er konnte nur mit Mühe geweckt werden, was womöglich auch am Atemalkoholwert von mehr als zwei Promille lag. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Quelle:Polizei Erfurt

Deutschland: Orkantief "Sabine" stürmt weiter

Sabine Karte 6.37Orkantief "Sabine" hat es auf dem Feldberg im Schwarzwald mit Böen von mehr als 170 Stundenkilometern stürmen lassen. Um 7 Uhr am Montagmorgen seien dort 177 Stundenkilometer registriert worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Auch auf dem Brocken im Harz stürmte es heftig: Dort gab es um 4.00 Uhr Böen mit 171 Stundenkilometern. Bei Stürmen wie "Sabine" werden meist auf den Bergen die Spitzengeschwindigkeiten gemessen.

+++ Alle Neuigkeiten zu Sturmtief "Sabine finden Sie im stern-Ticker +++ 

Das Orkantief soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern die höchste.

Quelle: DPA

Barth: Haus von FDP-Politikerin mit Feuerwerkskörper beschossen 

Polizei und Staatsschutz ermitteln im Fall einer Feuerwerksattacke auf das Haus einer FDP-Politikerin in Mecklenburg-Vorpommern. Nach ersten Untersuchungen sollen Unbekannte das Wohnhaus der Juristin Karoline Preisler in Barth am Samstag mit Feuerwerkskörpern beschossen haben, wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg sagte. Die Ermittlungen steckten aber noch in den Anfängen. So sei auch unklar, ob der Vorfall mit den Vorgängen um die FDP in Thüringen zu tun haben könnte. Verletzt wurde niemand. Die 1971 geborene Preisler war beim Europawahlkampf 2018 für die Liberalen angetreten. Auf Twitter schrieb sie am Sonntag: "Die Jüngste hat es in ihrer Unschuld für ein Jugendfeuerwerk gehalten, als das Haus, sie und ich heute mit Feuerwerk beschossen wurden. Doch war es einfach nur Gewalt. Wir sind weggelaufen und haben Unterschlupf."

Quelle: DPA