Die wichtigsten Meldungen im Überblick:
- Bericht: Norbert Röttgen kandidiert für den CDU-Vorsitz (9.12 Uhr)
- US-Pfadfinder melden wegen Skandals um sexuellen Missbrauch Konkurs an (8.53 Uhr)
- Neffe der Queen trennt sich von seiner Frau (6.58 Uhr)
- Bezos will zehn Milliarden Dollar in Fonds für Klimaschutz stecken (6.43 Uhr)
- Günther zur Zukunft der CDU: Im Wahlkampf weiter auf Merkel setzen (4.18 Uhr)
Alle Nachrichten zum Coronavirus finden Sie hier in unserem Extraticker.
Die Nachrichten des Tages:
+++ 9.12 Uhr: Bericht: Norbert Röttgen kandidiert für den CDU-Vorsitz +++
Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen (54) hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angemeldet. Das meldet die Düsseldorfer "Rheinische Post" unter Berufung auf ein Schreiben Röttgens an Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner, argumentiert Röttgen. "Die Lage ist so ernst, dass es um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet", erklärte Röttgen. Dies wolle er in einem offenen Prozess in die CDU einbringen.
Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister und setzte sich 2010 in einer Mitgliederbefragung um den NRW-Landesvorsitz gegen Armin Laschet durch. Die Landtagswahlen 2012 verlor er, woraufhin Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn aus dem Kabinett entließ. Als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages konnte er sich danach international neu profilieren.
+++ 8.53 Uhr: US-Pfadfinder melden wegen Skandals um sexuellen Missbrauch Konkurs an +++
Der Verband der US-Pfadfinder hat Konkurs angemeldet, um Entschädigungszahlungen an Opfer von sexuellem Missbrauch zahlen zu können. Das Insolvenzverfahren werde den Pfadfindern helfen, die Opfer durch die Einrichtung eines Fonds "angemessen zu entschädigen" und dem Verband die Möglichkeit geben, auf lokaler Ebene weiterzuarbeiten, hieß es in einer Erklärung der Boy Scouts of America.
Der Pfadfinderverband sorge sich "sehr um alle Opfer von Missbrauch und entschuldigt sich aufrichtig bei allen, denen während ihrer Zeit bei den Pfadfindern Schaden zugefügt wurde", erklärte Geschäftsführer Roger Mosby.
Mehr als 12.000 Mitglieder der US-Pfadfinder sind nach Angaben des Opferanwalts Jeff Anderson seit 1944 Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Seinen Angaben zufolge sind zudem mehr als 7800 mutmaßliche Täter in Akten aufgeführt, die der Organisation vorliegen.
+++ 8.52 Uhr: Zahl der Fluggäste in Deutschland erreicht Rekord +++
Von deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr so viele Passagiere abgehoben wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, traten 2019 rund 124,4 Millionen Menschen eine Flugreise an. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 122,6 Millionen Fluggästen aus dem Jahr 2018 nochmals übertroffen.Queen-Neffe David Armstrong-Jones lässt sich scheiden_8.50Uhr
+++ 6.58 Uhr: Neffe der Queen trennt sich von seiner Frau +++
Queen-Neffe David Armstrong-Jones trennt sich nach 27 Ehejahren von seiner Ehefrau Serena. Das teilte sein Sprecher am späten Montagabend mit. Der 58-Jährige, bekannt auch als Earl of Snowdon, ist der Sohn der 2002 gestorbenen Prinzessin Margaret. Der britische Möbeldesigner und Unternehmer steht auf Platz 21 der Thronfolge.
Erst vor einer Woche hatten der älteste Enkel von Königin Elizabeth II., Peter Phillips (42), und seine Frau Autumn (41) ihre Trennung bekanntgegeben. Phillips ist der älteste Sohn von Prinzessin Anne.
+++ 6.43 Uhr: Bezos will zehn Milliarden Dollar in Fonds für Klimaschutz stecken +++
Amazon-Chef Jeff Bezos will zehn Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro) in einen neuen Fonds für den Klimaschutz stecken. Der Bezos Earth Fund solle Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen in ihrem Einsatz gegen die Klimaerwärmung unterstützen, kündigte der Gründer des US-Onlinehandelsgiganten auf Instagram an. Er bezeichnete den Klimawandel als "die größte Bedrohung für unseren Planeten". Bezos ist der reichste Mann der Welt, sein Vermögen wird auf 130 Milliarden Dollar geschätzt.
+++ 6.33 Uhr: Otto Group will bis 2030 klimaneutral werden +++
Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto will bis 2030 klimaneutral werden. Dieses Ziel habe der Vorstand für die Standorte, Transporte, Mitarbeitermobilität und die externen Rechenzentren und Cloud-Dienstleistungen ausgegeben, teilte Otto in Hamburg mit. Im Gegensatz zu etlichen anderen Unternehmens will Otto das Ziel erreichen, ohne in großem Stil Zertifikate zum Ausgleich der eigenen Emissionen an anderer Stelle zu kaufen. Otto werde an den eigenen Standorten erneuerbare Energien ausbauen und zu 100 Prozent Ökostrom einsetzen, soweit verfügbar. Bei den Transporten will die Otto Group den Anteil der Luftfracht weiter reduzieren und setzt auf der "letzten Meile" verstärkt auf Elektro-Mobilität.
+++ 5.34 Uhr: Winter werden immer wärmer - Kinder kennen kaum noch Schnee +++
Schnee wird in vielen Regionen Deutschlands immer mehr zur Mangelware. Das bedeutet für viele vor allem kleinere Kinder, dass sie selten Schnee gesehen und vermutlich kaum je damit gespielt haben - es sei denn, ihre Eltern fahren mit ihnen in den Winterurlaub. Aber: Selbst in Höhenlagen ist Schnee teils rar, sogar die Skigebiete der Alpen sind längst nicht mehr überall "schneesicher": Seit Jahren werden die Winter immer wärmer und schneeärmer.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gab es in den Jahren 1961 bis 1990 im Durchschnitt und gemittelt über Deutschland etwa 47 Tage mit einer Schneedecke. In den vergangenen 30 Jahren sank die Zahl der Tage mit Schneedecke deutlich - teils auf nur noch etwa 20 Tage. Das schneereiche Jahr 2010 allerdings steche heraus.
+++ 4.18 Uhr: Günther zur Zukunft der CDU: Im Wahlkampf weiter auf Merkel setzen +++
In der Diskussion über die Neuaufstellung der CDU regt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther an, weiter auch auf Bundeskanzlerin Angela Merkel als Zugpferd im nächsten Bundestagswahlkampf zu setzen. "Mit Angela Merkel haben wir als CDU alle Chancen, ein sehr gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl zu holen", sagte der CDU-Politiker am Montagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Wir können von den Sympathien profitieren, die sie bei den Menschen hat."
+++ 4.03 Uhr: Altmaier unterstützt zügigen Bau der Tesla-Fabrik in Brandenburg +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich für einen zügigen Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin ausgesprochen. "Der Bau des Tesla-Automobilwerks in Brandenburg ist von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in den neuen Ländern seit langer Zeit", sagte Altmaier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deutschland könne bei dem Projekt des US-Elektroauto-Herstellers zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze seien und es möglich sei, wichtige Projekte ähnlich schnell wie in anderen Ländern zu planen und zu bauen.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hatte die Rodung von zunächst rund 90 Hektar des Geländes nach einer Beschwerde von Umweltschützern vorerst gestoppt. Das Landesumweltamt hatte in der vergangenen Woche den vorzeitigen Beginn für die Rodung des Waldes gebilligt. Die endgültige Genehmigung steht noch aus. Ab Sommer 2021 will Tesla in Grünheide Elektrofahrzeuge produzieren.
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