воскресенье, 20 сентября 2020 г.

RB Leipzig siegt locker gegen überfordertes Mainz 05

Die spannendste Frage vor der Saison in Leipzig: Wie verkraftet der Klub den Abgang von Torjäger und Nationalspieler Timo Werner? Zumindest nach dem ersten Spiel kann man sagen: gut. Ohne Probleme gewann RB seine Auftaktpartie gegen Mainz 05 3:1 (2:0).

Emil Forsberg per Foulelfmeter (17.) und Yussuf Poulsen (21.) sorgten schon früh für klare Verhältnisse vor den 8500 Zuschauern, die in die Leipziger Arena durften und schon fast wieder gewohnte Atmosphäre herstellten. Amadou Haidara erzielte das dritte Leipziger Tor (51.), zuvor hatte Jean-Philippe Mateta für den Anschlusstreffer (48.) gesorgt.

RB-Coach Julian Nagelsmann schickte den Schweden Forsberg, der in der Vorsaison oft nur Ersatz war, von Beginn an aufs Feld, und nach einer guten Viertelstunde hatte sich das schon ausgezahlt. Nach einer unbedarften Attacke des Mainzers Leandro Barreiro gegen Dani Olmo im Strafraum blieb Schiedsrichter Manuel Gräfe nur der Elfmeterpfiff übrig. Forsberg blieb cool und verwandelte sicher zur Führung.

Schon bis dahin war RB deutlich überlegen, die Mainzer kamen kaum in den gegnerischen Strafraum und wirkten auch in Spielaufbau und Defensive überfordert. Bereits vier Minuten nach der Führung schlug es erneut im Mainzer Tor ein. Poulsen setzte einen Bogenlampen-Kopfball ins lange Eck, der Mainzer Torwart Robin Zentner war erneut machtlos.

Anschließend konnten die Gäste froh sein, dass es nur mit 2:0 in die Kabine ging. RB traf durch Forsberg noch einmal den Pfosten und war dermaßen überlegen, dass Erinnerungen an die Vorsaison fast zwangsläufig aufkamen: RB hatte die beiden Partien gegen Mainz 8:0 und 5:0 gewonnen.

So schlimm kam es diesmal für die Gäste nicht, dennoch tut die Elf von Trainer Achim Beierlorzer gut daran, sich von Anfang an nach unten zu orientieren — wenn die Leistung vom Sonntag der Maßstab für die Saison sein sollte.

Direkt nach der Pause zeigten die 05er immerhin, dass sie auch in der Offensive etwas zu bieten hatten. In der 48. Minute fiel der völlig überraschende Anschluss der Mainzer: Nach einer starken Kombination hatte sich Mateta freigelaufen. Auf ihn kann und muss sich Mainz vorne verlassen, plötzlich stand es nur noch 2:1. Allerdings nicht lange: Drei Minuten später schloss Haidara zum 3:1 ab und stellte den alten Abstand wieder her. Danach hatte RB noch mehrere gute Chancen, aber das Team ließ es dabei bewenden.

Icon: Der Spiegel

Source: spiegel.de

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