понедельник, 6 июля 2020 г.

Europa: Welche Zukunft hat das Bündnis?

Nach einer beispiellos langen Epoche relativen Friedens erreichen Europa in zunehmendem Maße die Folgen von Kriegen und Gewalt und fordern es zum Handeln heraus. Wie kann der Kontinent seine historischen Erfahrungen nutzen, um die internationale Sicherheitspolitik mutiger und entscheidungsfreudiger zu gestalten?

Die Diplomatie, so geht ein Bonmot, sei das langsame Bohren sehr harter Bretter. Das ist in Zeiten von Corona kaum möglich. Die Nationen schlossen sehr schnell die Grenzen, als die Pandemie über den Kontinent kam. Auch im Syrienkonflikt hat die Europäische Union sich nicht mit Ruhm bekleckert. Und der Schutzschirm der Nato schwindet. Die Attacken Donald Trumps sind deutlich: «America first!» Die Taktik des Wegduckens funktioniert in einer solchen Gemengelage nicht mehr.

Welche neuen Strategien für Europa denkbar sind, darüber diskutiert SPIEGEL-Redakteurin Eva-Maria Schnurr mit Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und dem Diplomaten und Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger.

Ischinger war auch Staatssekretär im Auswärtigen Amt und mehrere Jahre als deutscher Botschafter in den USA und Großbritannien. Aus dem Nähkästchen der Diplomatie heraus entwickelt er Ideen für eine Renovierung der Europäischen Union.

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